Wärmepumpe

  • Wärmepumpe: WPL 15/25 A(S) und WPL 15/25 I(S)-2

    Inverter Luft | Wasser-Wärmepumpen

    Durch die Invertertechnik passt sich die Leistung präzise dem Wärmebedarf an.

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    Wärmepumpen – die Erneuerbare-Energien-Heiztechnik

    Wärmepumpen nutzen Energie, die in Luft, Wasser und Erdreich permanent vorhanden ist, und wandeln diese in Heizwärme um. Und nicht nur das – in Kombination mit einem Warmwasserspeicher kann zusätzlich die Warmwasserversorgung sichergestellt werden.

    Heizen mit Wärmepumpen – wissen Sie eigentlich, wie das geht? Nein? Macht nichts ... wir erklären es Ihnen gerne! Video ansehen und alles über Umweltwärme, Erdwärme & Co. lernen.

    So funktioniert eine Wärmepumpe

    Die Wärmepumpe ist eine thermodynamische Heizung. Mit ihr kann Umweltenergie in Wärme für das Haus umgewandelt werden. Dazu wird die Wärme, die aus Wasser, Erdreich, Außenluft oder Abluft gewonnen wurde, zunächst über einen Verdampfer entzogen und dann über den Verflüssiger dem Heizsystem zugeführt.

    Ca. fünf Anteile Umweltenergie und ein Anteil elektrische Energie werden als Heizenergie bereitgestellt. Die elektrische Energie ist erforderlich, die bei niedriger Temperatur vorliegende Umweltenergie von -20 °C bis +35 °C (Luft) auf ein für die Heizung (Warmwasser) nutzbares Temperaturniveau zu „pumpen“.

    Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Eigentlich ganz simpel: Die Wärmepumpe entzieht im Erdreich, der Luft oder dem Grundwasser die gespeicherte Energie und gibt sie an das Heizsystem im Haus weiter.

    Wärmepumpe mit Wärmequelle Luft
    Wärmepumpe mit Wärmequelle Luft

    Wärmequelle Luft

    Von der Sonne erwärmte Luft ist überall vorhanden. Wärmepumpen können selbst bei -20 °C der Außenluft noch genügend Energie für den Heizbetrieb entziehen. Die Wärmequelle Luft ist am kältesten, wenn die meiste Heizwärme benötigt wird. Eine Wärmepumpe kann der Wärmequelle Luft bis zu ca. -20 °C Wärme. entziehen. Ein besonderer Vorteil ist die einfache Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, denn umfangreiche Erdreicharbeiten oder Brunnenbohrungen entfallen.

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    Wärmepumpe mit Wärmequelle Grundwasser
    Wärmepumpe mit Wärmequelle Grundwasser

    Wärmequelle Wasser

    Grundwasser ist ein guter Speicher für Sonnenwärme. Selbst an kältesten Wintertagen hält es eine konstante Temperatur von +7 °C bis +12 °C. Durch das konstante Temperaturniveau der Wärmequelle ist die Leistungszahl der Wärmepumpe über das ganze Jahr nahezu gleich. Grundwasser steht nicht überall in ausreichender und in geeigneter Qualität zur Verfügung. Wenn die Nutzung von Grundwasser möglich ist, lohnt sich der Einsatz. Für die Wärmenutzung müssen ein Saugbrunnen und ein Schluckbrunnen erstellt werden. In Deutschland muss die Nutzung von Grundwasser durch die zuständige Behörde genehmigt werden, im Allgemeinen das Wasserwirtschaftsamt. Über die Möglichkeiten der Wassernutzung geben die Wasserbehörden Auskunft.

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    Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdreichkollektor
    Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdreichkollektor

    Wärmequelle Erdreich mit einem Erdreichkollektor

    In Mitteleuropa bleibt das Erdreich in einer Tiefe von ca. 1,20 m bis 1,50 m auch an kalten Wintertagen warm genug, um Wärmepumpen wirtschaftlich zu betreiben. Für einen Erdreichkollektor benötigen Sie eine ausreichend große Grundstücksfläche für das Rohrsystem, das die Erdreichwärme aufnimmt. Sie benötigen ca. zwei- bis dreimal so viel Erdreichfläche wie die zu beheizende Wohnfläche. Die Entzugsleistung eines Erdreichkollektors liegt zwischen 10 und 15 W/m² bei trockenem, sandigem Boden und bis zu 40 W/m² bei Grundwasser führendem Boden. Durch die Rohre fließt ein umweltfreundliches Solegemisch, das nicht einfrieren kann und die aufgenommene Wärme zum Verdampfer der Wärmepumpe leitet. Wenn Sie über ein genügend großes Grundstück verfügen, haben
    Sie eine unerschöpfliche Energiereserve und die idealen Voraussetzungen für eine Sole- Wasser-Wärmepumpe.

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    Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdwärmesonde
    Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdwärmesonde

    Wärmequelle Erdreich mit einer Erdwärmesonden-Anlage

    Vertikale Erdwärmesonden benötigen wenig Platz. Mit einem Bohrgerät werden Erdwärmesonden bis zu ca. 100 Meter tief in das Erdreich eingesetzt. Erdwärmesonden bestehen aus einem Sondenfuß, vertikalen Sondenrohren aus Kunststoff. In dem Kunststoff-Rohrsystem zirkuliert ein Solegemisch, das dem Erdboden die Wärme entzieht. Die Entzugsleistung ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit. Die Entzugsleistung liegt zwischen ca. 30 und 100 W pro Meter Erdwärmesonde. Je nach Wärmepumpe und Bodenbeschaffenheit werden mehrere Erdwärmesonden zu einer Quellenanlage zusammengeschaltet. In Deutschland müssen diese Anlagen angezeigt werden und ggf. von der Wasserbehörde genehmigt werden.

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