Was kostet eine Wärmepumpe?

Paar steht mit Kaffeetassen in der Hand vor dem Fenster und blick auf die Wärmepumpe, die im Garten steht

Wärmepumpen-Ratgeber

Sie stehen vor einem Heizungstausch in der Sanierung oder planen einen Neubau? Sie möchten wissen, welche Investitionskosten Sie bei einer Wärmepumpe einplanen sollten? Wir geben Ihnen einen Orientierungswert zu Produkt-, Lohn- und Materialkosten – und verraten Ihnen, wie Sie dank attraktiver Wärmepumpen-Förderung viel Geld sparen können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für ein Einfamilienhaus liegt der Orientierungswert einer Luft-Wasser-Wärmepumpe einschließlich typischer Installationsleistungen bei ca. 24.000 bis 32.000 Euro. Der Gerätepreis liegt bei ca. 12.000 bis 15.900 Euro. Die Installationskosten liegen bei ca. 12.000 bis 16.000 Euro (Bruttowerte).

  • Wärmepumpen können die Heizkosten im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen drastisch senken. Das verkürzt die Amortisationszeit.

  • Wenn Sie eine fossile Heizung im selbst genutzten Einfamilienhaus durch eine Wärmepumpe ersetzen, können Sie die Investitionskosten dank staatlicher Fördermittel (BEG) deutlich senken. Mit dem maximalen Fördersatz von 80 % und Investitionskosten von 24.000 Euro für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe samt Installation ist beim Umrüsten auf eine Wärmepumpe ein Eigenanteil von nur ca. 4.800 Euro* möglich.

 

Wärmepumpen-Kosten im Überblick

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe steht vor einem Haus aus den 90igern

Die Orientierungswerte für eine Wärmepumpe inklusive typischer Installationskosten liegen ohne Förderung zwischen 24.000 und 50.000 Euro. Die Preisspanne erklärt sich zum einen durch modellabhängige Ausstattungs- und Leistungsunterschiede und zum anderen durch unterschiedlich hohe Installationsaufwände:

  • Am günstigsten ist die Luftwärmepumpe: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (auch Luftwärmepumpe genannt) kostet inklusive typischer Installationsleistungen und ohne Förderung ca. 24.000 bis 32.000 Euro. Modelle mit kleinerer Heizleistung, wie die speziell für die Sanierung entwickelte Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A 05 Trend, sind bereits ab 9.000 Euro exklusive typischer Installationsleistungen erhältlich.
  • Im preislichen Mittelfeld rangiert die Erdwärmepumpe mit Flachkollektor. Diese ist samt Erschließung für etwa 29.000 bis 39.000 € erhältlich.
  • Bei einer Erdwärmepumpe mit Erdsonden müssen Sie samt Erschließungskosten (Bohrungen) mit ca. 40.000 bis 50.000 € rechnen.

Alle Angaben zu den aufgeführten Kosten in diesem Ratgeber dienen ausschließlich der allgemeinen Veranschaulichung und stellen unverbindliche Richtwerte dar. Die endgültige Kalkulation sowie die verbindliche Preisermittlung für Ihr Bauvorhaben erfolgen ausschließlich durch Ihren autorisierten Fachhandwerksbetrieb vor Ort.

Gut zu wissen: Wenn Sie im Bestandsgebäude auf eine Wärmepumpe umrüsten, können Sie die Investitionskosten dank BEG-Förderung enorm senken. 

Wie viel kostet eine Wärmepumpe mit Förderung?

Wenn Sie von einem fossilen Heizsystem wie Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe umrüsten, kann der Eigenanteil durch staatliche Zuschüsse deutlich sinken. Der Staat fördert den Austausch alter Heizungen gegen Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Dadurch lassen sich die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude deutlich reduzieren. Förderfähig sind neben der Wärmepumpe selbst auch die Kosten für den Einbau, die Inbetriebnahme, Umfeldmaßnahmen sowie weitere förderfähige Maßnahmen.

Der Höchstfördersatz ist bei einem Einfamilienhaus in Eigennutzung auf 80 % begrenzt. Förderfähig sind Investitionskosten von bis zu 28.000 Euro (bis Februar 2027). Die maximal förderfähigen Kosten sinken ab Februar 2027 halbjährlich um 750 Euro. Projektkosten, die diesen förderfähigen Kostenrahmen überschreiten, werden bei der Berechnung des Zuschusses nicht berücksichtigt. 

Die Förderung für ein selbst bewohntes Einfamilienhaus (erste Wohneinheit) setzt sich aus bis zu drei Bausteinen zusammen:

  1. 30 % Grundförderung erhalten Sie bis Februar 2027 für den Austausch einer bestehenden Heizung gegen eine förderfähige, klimafreundliche Heizung. 
  2. 16 % Klimageschwindigkeitsbonus erhalten Sie, wenn Sie z. B. eine Ölheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung austauschen.
  3. Mit dem Einkommensbonus von 10 % bis 40 % kann der Fördersatz weiter steigen. Der Einkommensbonus ist vom zu versteuernden Einkommen abhängig. 40 % erhalten Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 Euro bzw. 40.000 Euro (wenn ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt). Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, wird das zu versteuernde Einkommen um 10.000 Euro gesenkt.  

Mit dem maximalen Fördersatz von 80 % und Investitionskosten von 24.000 Euro für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe samt Installation ist beim Umrüsten auf eine Wärmepumpe ein Eigenanteil von nur ca. 4.800 Euro* möglich.

Die 80-%-Marke setzt voraus, dass alle drei Bausteine gleichzeitig greifen – insbesondere den maximalen Einkommensbonus von 40 %. Dieser ist jedoch an ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von maximal 30.000 bzw. 40.000 Euro (wenn mind. ein im Haushalt lebendes Kind zum Zeitpunkt der Antragstellung minderjährig ist) gebunden. Die Kombination aus Grundförderung (30 %) und Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) hingegen ist an keine Einkommensgrenze geknüpft – der Bonus greift allein durch das Alter bzw. den Typ der bestehenden Heizung (Ölheizung oder Gasheizung ab 20 Jahren). Da viele Bestandsgebäude noch mit älteren Öl- oder Gasheizungen ausgestattet sind, ist dieses Kriterium in der Praxis deutlich häufiger erfüllt als die Einkommensvoraussetzung für den vollen Bonus. Die 46 % lassen sich damit für einen breiteren Teil realistisch erreichen, während die 80 % eher ein Best-Case-Szenario für einkommensschwächere Haushalte mit besonders alter Heizung darstellen. Wir zeigen Ihnen in der Tabelle beide Szenarien auf.

Unser kostenloser Förderservice berechnet tagesaktuell Ihre individuelle Fördersumme und begleitet Sie durch den gesamten KfW-Antragsprozess: vom Angebot bis zum Förderantrag. 

Geschätzte Wärmepumpenkosten im Vergleich

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In der Tabelle werden die Kosten der Wärmepumpenarten beschrieben.
Wärmepumpentyp
Anlagenkosten¹⁾
Geschätzte Installationskosten¹⁾
Geschätzte Gesamtkosten vor Förderung¹⁾
Geschätzte Gesamtkosten nach Förderung (46 % Förderung) ²⁾
Geschätzte Gesamtkosten nach Förderung (80% Förderung)²⁾
Luft-Wasser-Wärmepumpe (Außengerät, Monoblock + Speicher)
12.000–15.900 €
12.000–16.000 €
24.000–32.000 €
12.960-19.120 € 
4.800–9.600 €
Erdwärmepumpe (Flachkollektor, 200–400 m² Gartenfläche)
14.000–17.500 €
15.000–22.500 €
29.000–39.000 €
16.120 - 26.120 €
6.600–16.600 €
Erdwärmepumpe (Tiefenbohrung, 80–150 Bohrmeter)
12.800–16.300 €
28.000–35.000 €
40.000–50.000 €
27.120 - 37.120 €
17.600–27.600 €
Brauchwasser-Wärmepumpe
2.300–2.800 €
2.000–2.700 €
4.000–5.500 €
 
Nein
Nein
¹⁾ Alle Angaben zu den aufgeführten Kosten dienen ausschließlich der allgemeinen Veranschaulichung und stellen unverbindliche Richtwerte dar. Die endgültige Kalkulation sowie die verbindliche Preisermittlung erfolgen ausschließlich durch den autorisierten Fachhandwerksbetrieb vor Ort.²⁾ Es gelten die jeweils aktuellen Bestimmungen der Förderrichtlinien zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für den Heizungstausch sowie der hierzu veröffentlichten Merkblätter und FAQS von BAFA und KfW. Die Förderquote („bis zu 46 %“ und “bis zu 80 %”) bezieht sich auf die neuen Konditionen der BEG-Novelle, welche für Anträge ab dem 21.07.2026 gelten. Alle Angaben – insbesondere zu Fördervoraussetzungen, Kombinationsmöglichkeiten und Förderhöchstbeträgen – sind unverbindlich und stellen keine Rechtsberatung dar. Die tatsächliche Förderhöhe hängt von den individuellen Voraussetzungen, der jeweiligen Förderkonstellation und der Verfügbarkeit öffentlicher Mittel ab. Über die Gewährung und die Höhe der Förderung entscheiden ausschließlich BAFA bzw. KfW im Rahmen ihres pflichtgemäßen Ermessens; ein Rechtsanspruch auf Fördermittel besteht nicht. Stand: September 2026, Änderungen vorbehalten.

Förderrechner

Berechnen Sie in Sekunden Ihren staatlichen Zuschuss für Ihr selbstgenutztes Einfamilienhaus (BEG-Förderung für Wärmepumpen 2026).

Geben Sie die voraussichtlichen Brutto-Gesamtkosten für Anschaffung und Installation der Wärmepumpe inklusive aller notwendigen Umfeldmaßnahmen an. Gemäß den BEG-Richtlinien ab dem 21.07.2026 sind die förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit auf maximal 28.000 € gedeckelt.
€
10.000 € 60.000 € +

Voraussetzungen

Heizungstausch Tausch einer Öl-, Kohle-, Nachtspeicher- oder einer mindestens 20 Jahre alten Gas-Heizung
Minderjähriges Kind im Haushalt Reduziert das anrechenbare Einkommen um 10.000 €
Das zu versteuernde Haushaltseinkommen (zvE) entscheidet über die Höhe Ihres Einkommensbonus. Zur Berechnung wird der Durchschnitt aus dem zweiten und dritten Jahr vor Antragstellung ermittelt (Beispiel: Bei einem Antrag im Jahr 2026 ist der Durchschnitt der Einkommen aus 2023 und 2024 maßgeblich). Sie finden das jährliche zvE in Ihrem Einkommenssteuerbescheid.
Jährliches Haushalts-zvE
€
0 € 100.000 € +

Das zvE ist meist deutlich niedriger als Ihr Bruttoeinkommen. Sie finden es in Ihrem letzten Steuerbescheid.

Ihre geschätzte Förderung*

11.200 €

Das entspricht einem Fördersatz von 40 %.

Berechnung im Detail ansehen
Grundförderung 30 %
Klimageschwindigkeitsbonus 0 %
Einkommensbonus 10 %
Kalkulierter Fördersatz 40 %

Maximal förderfähige Kosten: 28.000 €

JETZT ZUM WÄRMEPUMPEN-ANGEBOT
Eine Familie picknickt im Garten vor ihrer Luft-Wasser-Wärmepumpe, im linken Bildrand wird ein rundes Signet mit der Aufschrift"Bis zu 80 Prozent Förderung vom Staat" eingeblendet

Wieviel kostet eine Wärmepumpe für mein Zuhause?

Die individuellen Anforderungen Ihres Eigenheims spielen eine wesentliche Rolle bei der Kostenbestimmung. Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob es sich um einen Neubau oder einen Bestandsbau handelt und welche spezifischen Anforderungen an das Heizsystem bestehen. Diese Aspekte beeinflussen sowohl die Auswahl der passenden Wärmepumpe als auch die Höhe der notwendigen Investitionen. Um eine präzise und verlässliche Kostenschätzung zu erhalten, fragen Sie Ihren Fachhandwerker. Um einen ersten, unverbindlichen Angebotsvorschlag zu erhalten, nutzen Sie gerne unseren Angebotsservice. In wenigen Minuten erhalten Sie ein unverbindliches Angebot.

Wie hoch sind die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe für die Beheizung und Warmwasserbereitung eines Einfamilienhauses (mit ca. 120 bis 150 m² Wohnfläche) kostet in der Anschaffung ca. 12.000–17.500 € (reiner Gerätepreis). Die genaue Höhe der Kosten ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Art der Wärmepumpe, dem gewählten Modell sowie der erforderlichen Leistung des Systems. Auch zusätzliche Funktionen wie Kühlen und Lüften können sich auf den Gerätepreis auswirken.

Grundsätzlich gibt es drei Wärmepumpenarten, die zum Beheizen von Wohnräumen verwendet werden können. Die Brauchwasserwärmepumpe dient nur der Erzeugung von Warmwasser. Sie ist unabhängig vom Heizsystem. 

Wie viel kostet der Einbau einer Wärmepumpe?

Zwei Installateure tragen eine Ölheizung aus dem Haus, vor dem Haus steht eine STIEBEL ELTRON-Luft Wasser Wärmepumpe

Die typischen Installationskosten für den Einbau einer Luftwärmepumpe betragen ca. 12.000 bis 16.000 Euro. Sie umfassen die Montage, den Anschluss sowie das Fundament für das Außengerät. Im Preis ist meist auch der hydraulische Abgleich enthalten, der eine Fördervoraussetzung ist. Mit dem hydraulischen Abgleich wird Ihre Heizanlage optimiert. Der Monteur reguliert hierbei die Durchflussmenge des Heizwassers für jeden Heizkörper in Ihrem Haus.

Die Installationskosten sind von Fall zu Fall unterschiedlich und u. a. abhängig von der Elektroinstallation, dem Aufstellort, dem Umfang der Arbeiten am Heizungssystem und einem ggf. erforderlichen Austausch von Heizkörpern. 

Einen wesentlichen Einfluss auf die typischen Installationskosten hat zudem die gewählte Wärmepumpenart. Für den Einbau einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) müssen Sie aufgrund der erforderlichen Erdarbeiten, wie Bohrungen oder Flächenkollektoren, mit Installationskosten von etwa 15.000 bis 35.000 Euro rechnen.

Mit höheren Kosten verbunden sind bei einer Erdwärmepumpe Tiefenbohrungen für die Erdwärmesonden. Für die genehmigungspflichtige Grundwasser-Wärmepumpe sind zur Erschließung der Wärmequelle zwei Brunnen nötig. Weniger aufwendig, aber dennoch teurer als die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, ist die Installation einer Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor.

Im Gegenzug arbeiten Erd- und Grundwasserwärmepumpen sehr effizient. Das liegt daran, dass die Temperatur im Erdboden und im Grundwasser das ganze Jahr über sehr konstant bleibt.

Wärmepumpen-Einbau: Montageleistungen für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe

In der Tabelle werden die Montageleistungen für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beschrieben.
Kostenposition
Hinweis
Montage (3–4 Arbeitstage, 2 Monteure)
Regional stark variierend; Preisbildung abhängig von Anlagenkonzept und Region
Elektroanschluss (Unterverteilung, FI, Kabel)
Drehstromanschluss 400 V Pflicht; separater WP-Zähler empfohlen
Hydraulischer Anschluss (Rohre, Pumpen, Ventile)
inkl. Pufferspeicher-Anbindung
Hydraulischer Abgleich (nach Verfahren B)
Fördervoraussetzung! Verbessert JAZ um 0,3–0,5 Punkte
Fundament / Betonsockel (Außengerät)
Einsatz von Fertigfundamenten, um Zeit und Kosten zu sparen
Kernbohrung Außenwand (Monoblock)
Für den Wasser-Vor- und Rücklauf; Außengerät-Wärmepumpe und Zuleitung Elektrik

Wo finde ich einen STIEBEL ELTRON-Fachpartner in meiner Nähe?

Unser Fachpartnernetz mit über 2.000 zertifizierten Installationsbetrieben in ganz Deutschland stellt sicher, dass die Anlage korrekt nach VDI 4645 geplant und der hydraulische Abgleich vollständig nach DIN EN 12831 durchgeführt wird – Fördervoraussetzung und JAZ-Garantie inklusive.

Stromverbrauch und Stromkosten von Luftwärmepumpen nach Gebäudetyp

In der Tabelle wird der Stromverbrauch und Stromkosten von Luftwärmepumpen nach Gebäudetyp beschrieben.
Gebäudetyp
JAZ¹⁾
Stromverbrauch/Jahr
Haushaltsstromkosten bei 30 ct/kWh
Neubau KfW 55, 150 m², WPL-A 5 Plus
4,2–4,5
3.200–4.500 kWh
960–1.350 €
Bestand, gut gedämmt (ab 1995), 150 m², WPL-A 7 Plus
3,5–4,0
4.500–6.000 kWh
1.350–1.800 €
Bestand, teilsaniert (1975–1995), 150 m², WPL-A 12 Plus
3,0–3,5
5.500–8.000 kWh
1.650–2.400 €
Altbau, unsaniert (vor 1975), 150 m², WPL-A 13 Plus
2,5–3,0
7.500–12.000 kWh
2.250–3.600 €
¹⁾ JAZ-Realwerte: Fraunhofer ISE, Feldstudie 'Wärmepumpen-Qualitätssicherung im Bestand', November 2025 (77 vermessene Bestandsgebäude, Luft-Wasser Ø JAZ 3,4). WP-Tarif: BDEW-Strompreisanalyse April 2026 (20,3 ct/kWh Modul 2 § 14a EnWG).

Wie viel kostet eine Wärmepumpe monatlich?

Die monatlichen Stromkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegen zwischen ca. 80 Euro im Neubau und 300 Euro im unsanierten Altbau – ausgehend von einer Wohnfläche zwischen 120 und 150 m² und einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh (Stand: September 2026).

Die Höhe der monatlichen Stromkosten und der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängen vom Gebäudetyp, dem individuellen Wärmebedarf und der Effizienz der Anlage ab. Leistung und Betriebskosten werden von Faktoren wie der Vorlauftemperatur des Heizsystems, den Heizkörpern (Fußbodenheizung oder normale Radiatoren), der Temperatur der Außenluft und der Gebäudedämmung beeinflusst. Zudem spielt natürlich auch der Strompreis eine Rolle bei der Berechnung.

Im Stiftung Warentest (10/2025) wird die WPL-A 10.2 Plus HK 400 für ihre Energieeffizienz und Umwelteigenschaften mit ‚gut‘ (2,4) bewertet und zählt damit zu den bestbewerteten Wärmepumpen in dem Bereich.

Was ist die Jahresarbeitszahl (JAZ)?

Die tatsächliche Leistung einer Wärmepumpe im Jahresverlauf wird mit der Jahresarbeitszahl (JAZ), umgangssprachlich häufig „Wirkungsgrad“ genannt, bemessen: Eine JAZ von 4,0 bedeutet, dass die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom 4,0 kWh Wärme erzeugt. Je geringer die Jahreszahl, desto höher der Stromverbrauch und die Heizkosten.

Eine moderne Gasheizung erreicht einen Wirkungsgrad von knapp 100 %. Das bedeutet, dass aus 1 kWh eingesetzter Gasenergie knapp 1 kWh nutzbare Wärme entsteht.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe steht vor einem rotgeklinkerten Haus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach

Betriebskosten mit einer Photovoltaikanlage senken

In unseren Beispielen gehen wir von einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh aus. Durch die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage kann der tatsächliche Strompreis deutlich sinken. Damit reduzieren sich auch die Betriebskosten einer Wärmepumpe merklich.

Selbst erzeugter Solarstrom kostet nur 6–10 ct/kWh statt 24 ct/kWh im Wärmepumpen-Stromtarif. Das entspricht einer Kostendifferenz von 14–18 ct je kWh oder ca. 560 bis 720 Euro Ersparnis bei einem Verbrauch von 4.000 kWh pro Jahr.

Jahresheizkosten im Vergleich: Wärmepumpe, Gas- & Ölheizung

In der Tabelle werden die Jahresheizkosten verglichen: Wärmepumpe, Gas- & Ölheizung.
Kostenart (EFH 150 m²)
Wärmepumpe
Gasheizung
Ölheizung
Jahresheizkosten Energie
ca. 835–1.440 €
ca. 1.695–2.262 €
ca. 1.800–2.100 €
CO₂-Abgabe 2025 (55 €/t)
0 € (kein Fossil)
+ 200–300 €
+ 300–400 €
Wartung/Jahr
150–300
300–500 €
350–600 €
Schornsteinfeger
entfällt
ca. 60–150 €/Jahr
ca. 80–180 €/Jahr
Jahresgesamtkosten (ca.)
ca. 985–1.740 €
ca. 2.255–3.212 €
ca. 2.530–3.280 €
¹⁾ Basis: EFH 150 m², Jahreswärmebedarf 20.000 kWh, WP JAZ 4,0, WP-Stromtarif 24 ct/kWh, Gas 11,3 ct/kWh, Heizöl 1,00 €/l, CO₂ 55 €/t. Quellen: Verivox-Analyse Herbst 2025 (Gas), BDEW April 2026 (WP-Tarif), eigene Berechnung.

Kosten-Vergleich: Wärmepumpe, Gas- und Ölheizung

Die jährlichen Heizkosten einer modernen Wärmepumpe sind rund 41 % niedriger als die einer Gasheizung – bei vergleichbarem Wärmebedarf von 20.000 kWh. Zu diesem Ergebnis kam Verivox in einem Heizkosten-Vergleich aus dem Jahr 2025.

Auch im Vergleich zur Ölheizung ist die Wärmepumpe gemäß unseren eigenen Berechnungen kosteneffizienter: Wenn Sie mit einer Wärmepumpe heizen, können Sie gegenüber einem fossilen Heizsystem in unserem Rechenbeispiel rund 500 bis 1500 Euro Heizkosten pro Jahr einsparen.

Dabei könnte der Preisunterschied aufgrund steigender CO₂-Preise und eines höheren Gaspreises in den kommenden Jahren noch deutlicher zugunsten der Wärmepumpe ausfallen.

Die Ersparnis bei den Heizkosten erklärt sich mit der Effizienz des Heizsystems Wärmepumpe: Aus kostenloser Umweltenergie erzeugt sie mehr Wärmeenergie, als sie an Betriebsenergie, sprich Strom, benötigt. Mit einer Wärmepumpe sparen Sie zudem die CO2-Abgabe und in der Regel auch die Kosten für den Schornsteinfeger.

Kosten-Vergleich über 20 Jahre: Wärmepumpe vs. Gasheizung im Altbau

In der Tabelle werden die Gesamtkosten über 20 Jahre verglichen: Wärmepumpe und Gasheizung.
Kostenblock
Luftwärmepumpe
Gasheizung
Anschaffung nach Förderung
ca. 12.960-19.120 € ¹⁾
ca. 12.960 – 18.000 €
Betriebskosten 20 J. (Energie, Preissteigerung berücksichtigt)
ca. 20.000–30.000 €
ca. 45.000–65.000 € ²⁾
Wartung 20 J
ca. 3.000–6.000 € (kein Schornsteinfeger)
ca. 7.000–12.000 €
CO₂-Abgaben 20 J. (steigende Pfade bis 150 €/t) ³⁾
entfällt
ca. 6.000–12.000 €
Gesamtkosten 20 Jahre
ca. 35.960–55.120 €
ca. 70.000–107.000 €
¹⁾ Anschaffungskosten nach Förderung (Annahme: 46 % nach Grundförderung + Klimageschwindigkeitsbonus)²⁾ Konservative Schätzung ohne weitere Steigerungen beim Gaspreis durch ETS 2 ab 2027.³⁾ **Der CO₂-Preis auf fossile Brennstoffe steigt planmäßig: von 55 €/Tonne in 2025 auf prognostiziert 80–150 €/Tonne bis 2030. Ab 2027 greift zusätzlich das europäische Emissionshandelssystem ETS 2, das Gebäude-Heizung mit Gas und Öl weiter verteuert. Wärmepumpen sind von all dem ausgenommen.

Wärmepumpen-Kosten über 20 Jahre: Lohnt sich die Investition?

Betrachtet man die Kosten einer Wärmepumpe über einen Zeitraum von 20 Jahren, wird das Einsparpotenzial nach einem Heizungstausch gegenüber einem fossilen Heizsystem deutlich.

Die Gesamtkosten über 20 Jahre liegen bei einer Wärmepumpe mit 46 % Förderung ca. zwischen 36.000 und 55.000 Euro. Darin enthalten sind die Anschaffungskosten, die Installation, der Betrieb und die Wartung. 

Bei einer Gasheizung sind es ca. 70.000 bis 107.000 Euro. Daraus ergibt sich ein Einsparpotenzial von ca. 20.000 bis 70.000 Euro – je nach Wahl der Heizung, der Gaspreisentwicklung und des CO₂-Pfads.

Ohne Förderung kostet eine Wärmepumpe über 20 Jahre ca. 47.000 bis 68.000 Euro. Insgesamt können Sie über einen Zeitraum von 20 Jahren selbst ohne Förderung noch sparen, wenn Sie sich für eine Wärmepumpe entscheiden.  

Was ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe und wie viel kostet die Wartung?

Eine moderne Wärmepumpe ist auf einen langfristigen Betrieb ausgelegt und erreicht bei fachgerechter Planung, Installation und regelmäßiger Wartung eine Lebensdauer von etwa 20 bis 25 Jahren.

Wärmepumpen sind vergleichsweise wartungsarm, da sie Wärme nicht durch die Verbrennung von Gas oder Öl erzeugen, sondern Umweltwärme mithilfe eines Kältekreislaufs nutzbar machen. Dadurch entfallen Bauteile wie Brenner, Abgasanlagen oder Schornsteine, die bei fossilen Heizungen regelmäßig überprüft und gewartet werden müssen.

Dennoch sollte die Anlage regelmäßig gewartet werden, um eine hohe Effizienz und eine lange Lebensdauer sicherzustellen. In bestimmten Fällen ist eine Wärmepumpen-Wartung gesetzlich vorgeschrieben. 

Die Wartungskosten fallen im Vergleich zu einer Heizung, die mit Gas oder Öl betrieben wird, oft geringer aus. Für eine jährliche Inspektion sollten Eigentümer mit etwa 300 bis 500 Euro rechnen. In vielen Fällen sind notwendige Kontrollen des Kältekreislaufs bereits im Wartungsvertrag enthalten. 

Erfahrungsberichte: Das sagen unsere Kunden

Leise, effizient, Made in Germany

Jürgen Früholz hat sein Haus aus dem Baujahr 1999 energetisch saniert – mit der außenaufgestellten Wärmepumpe WPL-A Plus in Kombination mit dem Integralspeicher HSBC. Das Ergebnis: ein COP von 4,3 und spürbar mehr Effizienz im Alltag.

„Die Wärmepumpe hält, was uns versprochen wurde. Sie ist ausgesprochen leise, sie ist im Verbrauch sehr effizient, und was uns auch gut gefallen hat, dass die Produktion in Deutschland durchgeführt wird", sagt Früholz.

Funktioniert eine Wärmepumpe mit Heizkörpern?

Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit bestehenden Heizkörpern? Familie Lammert aus Godelheim tauschte in Ihrem Zuhause, Baujahr 1950, Ihre Ölheizung gegen eine STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe. Die Heizkörper blieben drin, nur im Badezimmer ist eine Fußbodenheizung verlegt. Ihre Erfahrungen mit Ihrer neuen Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A Plus erzählen sie im Video.

Welche STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe eignet sich für Ihr Gebäude?

Sie möchten in eine Wärmepumpe investieren und suchen nach dem passenden Modell für Ihr Gebäude? Diese STIEBEL ELTRON-Linien sind BEG-förderfähig, SG-Ready und erreichen die Energieeffizienzklasse A+++.
Luftwärmepumpe von STIEBEL ELTRON vor grauem Hintergrund

Jetzt Wärmepumpe konfigurieren

Mit unserem kostenlosen Wärmepumpen-Angebotsservice finden wir gemeinsam Schritt für Schritt die passende Wärmepumpe für Ihren geplanten Neubau oder für Ihren Heizungstausch im Rahmen einer Modernisierung. Unser Produktvorschlag basiert auf Ihren individuellen Informationen: Wie viele Personen wohnen in Ihrem Haushalt? Wie groß ist Ihre Wohnfläche? Welche Wärmequelle wollen Sie nutzen? Soll die Wärmepumpe innen oder außen aufgestellt werden? Mit wenigen Klicks erhalten Sie einen Produktvorschlag inklusive Kosten und Informationen zur Förderung sowie auf Wunsch ein unverbindliches Angebot von einem Fachhandwerker in Ihrer Nähe.

Produktempfehlung

Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) zeigt, wie effizient eine Wärmepumpe über eine gesamte Heizsaison arbeitet. Ein SCOP von 4,5 bedeutet beispielsweise, dass aus 1 kWh Strom im Jahresdurchschnitt 4,5 kWh Wärme erzeugt werden. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche ergibt sich daraus ein jährlicher Stromverbrauch von etwa 3.500 bis 5.000 kWh. Je höher der SCOP-Wert, desto niedriger sind die laufenden Energiekosten.
Wärmepumpen erzeugen während ihres Betriebs Schall. Außen aufgestellte Wärmepumpen müssen in Deutschland gesetzliche Schallgrenzen einhalten, die je nach Standort variieren. In einem reinen Wohngebiet sind es tagsüber 50 dB(A) und nachts 35 dB(A). Ab 2026 sind Luft/Wasser-Wärmepumpen im Rahmen der BEG-Förderung nur dann förderfähig, wenn die Geräuschemissionen des Außengeräts mindestens 10 dB(A) unter den Grenzwerten der EU-Ökodesign-Verordnung liegen.
SG Ready (auch Smart Grid Ready) bedeutet, dass die Wärmepumpe technisch dazu in der Lage ist, mit einem intelligenten Stromnetz zu kommunizieren. Das schafft die Voraussetzung für die Zusammenarbeit zwischen Wärmepumpe und PV-Anlage über ein Energiemanagement-System.
Stiftung Warentest Wärmepumpe WPL-A 10.2 Plus HK 400 Note 2,2

Stiftung Warentest: effizient, leicht, einfach via App bedienbar – die Luftwärmepumpe WPL-A 10.2 Plus HK 400

Stiftung Warentest bestätigt: STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe WPL-A 10.2 Plus HK 400 überzeugt im Wärmepumpen-Test! Mit der Note "Gut (2,2)" ausgezeichnet, punktet unsere Luftwärmepumpe durch hohe Effizienz selbst in kalten Klimazonen und eine besonders einfache Bedienung per App. Dank ihres geringen Gewichts ist der Einbau für Ihren Fachhandwerker ein Leichtes.

Wir wurden ausgezeichnet

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe (Luftwärmepumpe) kostet in der Anschaffung etwa 12.000 bis 15.900 Euro. Für die Installation einer Luftwärmepumpe sollten Sie mit etwa 12.000 bis 16.000 Euro rechnen. Insgesamt kostet eine Luftwärmepumpe von STIEBEL ELTRON mit Einbau ca. 24.000 bis 32.000 Euro. Mit staatlicher Förderung können die Kosten erheblich sinken.
Die Preise für Wärmepumpen unterscheiden sich vor allem aufgrund der genutzten Energiequelle und des Installationsaufwands. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist meist die günstigste Lösung, da sie ohne aufwendige Erdarbeiten installiert werden kann. Erdwärmepumpen sind teurer, weil für die Nutzung der Erdwärme Flächenkollektoren verlegt oder Bohrungen ins Erdreich durchgeführt werden müssen. Auch Faktoren wie die Leistung der Anlage und das benötigte Zubehör beeinflussen die Investitionskosten.

Für einen energieeffizienten Neubau nach KfW 55 eignet sich die Linie WPL-A 5 Plus mit einer JAZ von 4,2 – 4,5. Mit dieser Konfiguration können Sie bei einem jährlichen Stromverbrauch von etwa 3.200 bis 4.500 kWh von monatlichen Stromkosten ab 80 Euro für eine Wohnfläche von 150 m² ausgehen.

Mit der Linie WPL-A 12 Plus sind im teilsanierten Altbau mit 150 m² Wohnfläche monatliche Stromkosten ab ca. 140 Euro realistisch. 

Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Wohnfläche und der Effizienz der Wärmepumpe ab.

Für die meisten Einfamilienhäuser – ob Neubau oder Altbau – bietet bei STIEBEL ELTRON eine Luft-Wasser-Wärmepumpe das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Anschaffung und Installation sind günstiger als bei Erdwärmepumpen.
Mädchen steht vor der Wärmepumpe und gießt Blumen, ein rundes Signet mit weißem Hintergrund zeigt Jetzt bis zu 70% Förderung vom Staat

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*Preis- und Förderhinweis Wärmepumpe ab 4.800 €

Alle Angaben zum Einstiegspreis „ab 4.800 €“ dienen ausschließlich der allgemeinen Veranschaulichung und stellen unverbindliche Richtwerte dar. Der genannte Preis bezieht sich auf ausgewählte Wärmepumpenmodelle in typischen Sanierungssituationen und kann je nach Gebäude, technischer Ausstattung, individueller Anforderung sowie regionalen Gegebenheiten abweichen.

Bitte beachten Sie:

  • Die tatsächlichen Gesamtkosten setzen sich aus dem Preis der Wärmepumpe, den Installationskosten sowie gegebenenfalls notwendigen Zusatzarbeiten zusammen.
  • Die Höhe der möglichen Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen des Antragstellers. Art, Umfang und Verfügbarkeit der Fördermittel sind von den gesetzlichen Vorgaben sowie den jeweiligen Bewilligungsstellen abhängig.
  • Der ausgewiesene Preis von 4.800 € versteht sich ohne Gewähr auf konkrete Förderhöhen und ist nicht als verbindliches Angebot der STIEBEL ELTRON Deutschland Vertriebs GmbH zu verstehen.

Die endgültige Kalkulation sowie die verbindliche Preisermittlung erfolgen ausschließlich durch den autorisierten Fachhandwerksbetrieb vor Ort.