Was kostet eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen-Ratgeber
Sie stehen vor einem Heizungstausch in der Sanierung oder planen einen Neubau? Sie möchten wissen, welche Investitionskosten Sie bei einer Wärmepumpe einplanen sollten? Wir geben Ihnen einen Orientierungswert zu Produkt-, Lohn- und Materialkosten – und verraten Ihnen, wie Sie dank attraktiver Wärmepumpen-Förderung viel Geld sparen können.
Wärmepumpen-Kosten im Überblick

Die Orientierungswerte für eine Wärmepumpe inklusive typischer Installationskosten liegen ohne Förderung zwischen 24.000 und 50.000 Euro. Die Preisspanne erklärt sich zum einen durch modellabhängige Ausstattungs- und Leistungsunterschiede und zum anderen durch unterschiedlich hohe Installationsaufwände:
- Am günstigsten ist die Luftwärmepumpe: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (auch Luftwärmepumpe genannt) kostet inklusive typischer Installationsleistungen und ohne Förderung ca. 24.000 bis 32.000 Euro. Modelle mit kleinerer Heizleistung, wie die speziell für die Sanierung entwickelte Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A 05 Trend, sind bereits ab 9.000 Euro exklusive typischer Installationsleistungen erhältlich.
- Im preislichen Mittelfeld rangiert die Erdwärmepumpe mit Flachkollektor. Diese ist samt Erschließung für etwa 29.000 bis 39.000 € erhältlich.
- Bei einer Erdwärmepumpe mit Erdsonden müssen Sie samt Erschließungskosten (Bohrungen) mit ca. 40.000 bis 50.000 € rechnen.
Alle Angaben zu den aufgeführten Kosten in diesem Ratgeber dienen ausschließlich der allgemeinen Veranschaulichung und stellen unverbindliche Richtwerte dar. Die endgültige Kalkulation sowie die verbindliche Preisermittlung für Ihr Bauvorhaben erfolgen ausschließlich durch Ihren autorisierten Fachhandwerksbetrieb vor Ort.
Gut zu wissen: Wenn Sie im Bestandsgebäude auf eine Wärmepumpe umrüsten, können Sie die Investitionskosten dank BEG-Förderung enorm senken.
Wie viel kostet eine Wärmepumpe mit Förderung?
Wenn Sie von einem fossilen Heizsystem wie Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe umrüsten, kann der Eigenanteil durch staatliche Zuschüsse deutlich sinken. Der Staat fördert den Austausch alter Heizungen gegen Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Dadurch lassen sich die Investitionskosten für eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude deutlich reduzieren. Förderfähig sind neben der Wärmepumpe selbst auch die Kosten für den Einbau, die Inbetriebnahme, Umfeldmaßnahmen sowie weitere förderfähige Maßnahmen.
Der Höchstfördersatz ist bei einem Einfamilienhaus in Eigennutzung auf 80 % begrenzt. Förderfähig sind Investitionskosten von bis zu 28.000 Euro (bis Februar 2027). Die maximal förderfähigen Kosten sinken ab Februar 2027 halbjährlich um 750 Euro. Projektkosten, die diesen förderfähigen Kostenrahmen überschreiten, werden bei der Berechnung des Zuschusses nicht berücksichtigt.
Die Förderung für ein selbst bewohntes Einfamilienhaus (erste Wohneinheit) setzt sich aus bis zu drei Bausteinen zusammen:
- 30 % Grundförderung erhalten Sie bis Februar 2027 für den Austausch einer bestehenden Heizung gegen eine förderfähige, klimafreundliche Heizung.
- 16 % Klimageschwindigkeitsbonus erhalten Sie, wenn Sie z. B. eine Ölheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung austauschen.
- Mit dem Einkommensbonus von 10 % bis 40 % kann der Fördersatz weiter steigen. Der Einkommensbonus ist vom zu versteuernden Einkommen abhängig. 40 % erhalten Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis 30.000 Euro bzw. 40.000 Euro (wenn ein minderjähriges Kind im Haushalt lebt). Lebt mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, wird das zu versteuernde Einkommen um 10.000 Euro gesenkt.
Mit dem maximalen Fördersatz von 80 % und Investitionskosten von 24.000 Euro für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe samt Installation ist beim Umrüsten auf eine Wärmepumpe ein Eigenanteil von nur ca. 4.800 Euro* möglich.
Die 80-%-Marke setzt voraus, dass alle drei Bausteine gleichzeitig greifen – insbesondere den maximalen Einkommensbonus von 40 %. Dieser ist jedoch an ein zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen von maximal 30.000 bzw. 40.000 Euro (wenn mind. ein im Haushalt lebendes Kind zum Zeitpunkt der Antragstellung minderjährig ist) gebunden. Die Kombination aus Grundförderung (30 %) und Klimageschwindigkeitsbonus (16 %) hingegen ist an keine Einkommensgrenze geknüpft – der Bonus greift allein durch das Alter bzw. den Typ der bestehenden Heizung (Ölheizung oder Gasheizung ab 20 Jahren). Da viele Bestandsgebäude noch mit älteren Öl- oder Gasheizungen ausgestattet sind, ist dieses Kriterium in der Praxis deutlich häufiger erfüllt als die Einkommensvoraussetzung für den vollen Bonus. Die 46 % lassen sich damit für einen breiteren Teil realistisch erreichen, während die 80 % eher ein Best-Case-Szenario für einkommensschwächere Haushalte mit besonders alter Heizung darstellen. Wir zeigen Ihnen in der Tabelle beide Szenarien auf.
Unser kostenloser Förderservice berechnet tagesaktuell Ihre individuelle Fördersumme und begleitet Sie durch den gesamten KfW-Antragsprozess: vom Angebot bis zum Förderantrag.
Geschätzte Wärmepumpenkosten im Vergleich
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Wärmepumpentyp | Anlagenkosten¹⁾ | Geschätzte Installationskosten¹⁾ | Geschätzte Gesamtkosten vor Förderung¹⁾ | Geschätzte Gesamtkosten nach Förderung (46 % Förderung) ²⁾ | Geschätzte Gesamtkosten nach Förderung (80% Förderung)²⁾ |
|---|---|---|---|---|---|
Luft-Wasser-Wärmepumpe (Außengerät, Monoblock + Speicher) | 12.000–15.900 € | 12.000–16.000 € | 24.000–32.000 € | 12.960-19.120 € | 4.800–9.600 € |
Erdwärmepumpe (Flachkollektor, 200–400 m² Gartenfläche) | 14.000–17.500 € | 15.000–22.500 € | 29.000–39.000 € | 16.120 - 26.120 € | 6.600–16.600 € |
Erdwärmepumpe (Tiefenbohrung, 80–150 Bohrmeter) | 12.800–16.300 € | 28.000–35.000 € | 40.000–50.000 € | 27.120 - 37.120 € | 17.600–27.600 € |
Brauchwasser-Wärmepumpe | 2.300–2.800 € | 2.000–2.700 € | 4.000–5.500 € | Nein |
Förderrechner
Berechnen Sie in Sekunden Ihren staatlichen Zuschuss für Ihr selbstgenutztes Einfamilienhaus (BEG-Förderung für Wärmepumpen 2026).
Voraussetzungen
Das zvE ist meist deutlich niedriger als Ihr Bruttoeinkommen. Sie finden es in Ihrem letzten Steuerbescheid.
Ihre geschätzte Förderung*
Das entspricht einem Fördersatz von 40 %.
Berechnung im Detail ansehen
Maximal förderfähige Kosten: 28.000 €
Wie hoch sind die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe für die Beheizung und Warmwasserbereitung eines Einfamilienhauses (mit ca. 120 bis 150 m² Wohnfläche) kostet in der Anschaffung ca. 12.000–17.500 € (reiner Gerätepreis). Die genaue Höhe der Kosten ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Art der Wärmepumpe, dem gewählten Modell sowie der erforderlichen Leistung des Systems. Auch zusätzliche Funktionen wie Kühlen und Lüften können sich auf den Gerätepreis auswirken.
Grundsätzlich gibt es drei Wärmepumpenarten, die zum Beheizen von Wohnräumen verwendet werden können. Die Brauchwasserwärmepumpe dient nur der Erzeugung von Warmwasser. Sie ist unabhängig vom Heizsystem.
Wie viel kostet der Einbau einer Wärmepumpe?

Die typischen Installationskosten für den Einbau einer Luftwärmepumpe betragen ca. 12.000 bis 16.000 Euro. Sie umfassen die Montage, den Anschluss sowie das Fundament für das Außengerät. Im Preis ist meist auch der hydraulische Abgleich enthalten, der eine Fördervoraussetzung ist. Mit dem hydraulischen Abgleich wird Ihre Heizanlage optimiert. Der Monteur reguliert hierbei die Durchflussmenge des Heizwassers für jeden Heizkörper in Ihrem Haus.
Die Installationskosten sind von Fall zu Fall unterschiedlich und u. a. abhängig von der Elektroinstallation, dem Aufstellort, dem Umfang der Arbeiten am Heizungssystem und einem ggf. erforderlichen Austausch von Heizkörpern.
Einen wesentlichen Einfluss auf die typischen Installationskosten hat zudem die gewählte Wärmepumpenart. Für den Einbau einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) müssen Sie aufgrund der erforderlichen Erdarbeiten, wie Bohrungen oder Flächenkollektoren, mit Installationskosten von etwa 15.000 bis 35.000 Euro rechnen.
Mit höheren Kosten verbunden sind bei einer Erdwärmepumpe Tiefenbohrungen für die Erdwärmesonden. Für die genehmigungspflichtige Grundwasser-Wärmepumpe sind zur Erschließung der Wärmequelle zwei Brunnen nötig. Weniger aufwendig, aber dennoch teurer als die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, ist die Installation einer Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor.
Im Gegenzug arbeiten Erd- und Grundwasserwärmepumpen sehr effizient. Das liegt daran, dass die Temperatur im Erdboden und im Grundwasser das ganze Jahr über sehr konstant bleibt.
Wärmepumpen-Einbau: Montageleistungen für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe
Kostenposition | Hinweis |
|---|---|
Montage (3–4 Arbeitstage, 2 Monteure) | Regional stark variierend; Preisbildung abhängig von Anlagenkonzept und Region |
Elektroanschluss (Unterverteilung, FI, Kabel) | Drehstromanschluss 400 V Pflicht; separater WP-Zähler empfohlen |
Hydraulischer Anschluss (Rohre, Pumpen, Ventile) | inkl. Pufferspeicher-Anbindung |
Hydraulischer Abgleich (nach Verfahren B) | Fördervoraussetzung! Verbessert JAZ um 0,3–0,5 Punkte |
Fundament / Betonsockel (Außengerät) | Einsatz von Fertigfundamenten, um Zeit und Kosten zu sparen |
Kernbohrung Außenwand (Monoblock) | Für den Wasser-Vor- und Rücklauf; Außengerät-Wärmepumpe und Zuleitung Elektrik |
Stromverbrauch und Stromkosten von Luftwärmepumpen nach Gebäudetyp
Gebäudetyp | JAZ¹⁾ | Stromverbrauch/Jahr | Haushaltsstromkosten bei 30 ct/kWh |
|---|---|---|---|
Neubau KfW 55, 150 m², WPL-A 5 Plus | 4,2–4,5 | 3.200–4.500 kWh | 960–1.350 € |
Bestand, gut gedämmt (ab 1995), 150 m², WPL-A 7 Plus | 3,5–4,0 | 4.500–6.000 kWh | 1.350–1.800 € |
Bestand, teilsaniert (1975–1995), 150 m², WPL-A 12 Plus | 3,0–3,5 | 5.500–8.000 kWh | 1.650–2.400 € |
Altbau, unsaniert (vor 1975), 150 m², WPL-A 13 Plus | 2,5–3,0 | 7.500–12.000 kWh | 2.250–3.600 € |
Wie viel kostet eine Wärmepumpe monatlich?
Die monatlichen Stromkosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegen zwischen ca. 80 Euro im Neubau und 300 Euro im unsanierten Altbau – ausgehend von einer Wohnfläche zwischen 120 und 150 m² und einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh (Stand: September 2026).
Die Höhe der monatlichen Stromkosten und der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängen vom Gebäudetyp, dem individuellen Wärmebedarf und der Effizienz der Anlage ab. Leistung und Betriebskosten werden von Faktoren wie der Vorlauftemperatur des Heizsystems, den Heizkörpern (Fußbodenheizung oder normale Radiatoren), der Temperatur der Außenluft und der Gebäudedämmung beeinflusst. Zudem spielt natürlich auch der Strompreis eine Rolle bei der Berechnung.
Im Stiftung Warentest (10/2025) wird die WPL-A 10.2 Plus HK 400 für ihre Energieeffizienz und Umwelteigenschaften mit ‚gut‘ (2,4) bewertet und zählt damit zu den bestbewerteten Wärmepumpen in dem Bereich.

Betriebskosten mit einer Photovoltaikanlage senken
In unseren Beispielen gehen wir von einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh aus. Durch die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage kann der tatsächliche Strompreis deutlich sinken. Damit reduzieren sich auch die Betriebskosten einer Wärmepumpe merklich.
Selbst erzeugter Solarstrom kostet nur 6–10 ct/kWh statt 24 ct/kWh im Wärmepumpen-Stromtarif. Das entspricht einer Kostendifferenz von 14–18 ct je kWh oder ca. 560 bis 720 Euro Ersparnis bei einem Verbrauch von 4.000 kWh pro Jahr.
Jahresheizkosten im Vergleich: Wärmepumpe, Gas- & Ölheizung
Kostenart (EFH 150 m²) | Wärmepumpe | Gasheizung | Ölheizung |
|---|---|---|---|
Jahresheizkosten Energie | ca. 835–1.440 € | ca. 1.695–2.262 € | ca. 1.800–2.100 € |
CO₂-Abgabe 2025 (55 €/t) | 0 € (kein Fossil) | + 200–300 € | + 300–400 € |
Wartung/Jahr | 150–300 | 300–500 € | 350–600 € |
Schornsteinfeger | entfällt | ca. 60–150 €/Jahr | ca. 80–180 €/Jahr |
Jahresgesamtkosten (ca.) | ca. 985–1.740 € | ca. 2.255–3.212 € | ca. 2.530–3.280 € |
Kosten-Vergleich: Wärmepumpe, Gas- und Ölheizung
Die jährlichen Heizkosten einer modernen Wärmepumpe sind rund 41 % niedriger als die einer Gasheizung – bei vergleichbarem Wärmebedarf von 20.000 kWh. Zu diesem Ergebnis kam Verivox in einem Heizkosten-Vergleich aus dem Jahr 2025.
Auch im Vergleich zur Ölheizung ist die Wärmepumpe gemäß unseren eigenen Berechnungen kosteneffizienter: Wenn Sie mit einer Wärmepumpe heizen, können Sie gegenüber einem fossilen Heizsystem in unserem Rechenbeispiel rund 500 bis 1500 Euro Heizkosten pro Jahr einsparen.
Dabei könnte der Preisunterschied aufgrund steigender CO₂-Preise und eines höheren Gaspreises in den kommenden Jahren noch deutlicher zugunsten der Wärmepumpe ausfallen.
Die Ersparnis bei den Heizkosten erklärt sich mit der Effizienz des Heizsystems Wärmepumpe: Aus kostenloser Umweltenergie erzeugt sie mehr Wärmeenergie, als sie an Betriebsenergie, sprich Strom, benötigt. Mit einer Wärmepumpe sparen Sie zudem die CO2-Abgabe und in der Regel auch die Kosten für den Schornsteinfeger.
Kosten-Vergleich über 20 Jahre: Wärmepumpe vs. Gasheizung im Altbau
Kostenblock | Luftwärmepumpe | Gasheizung |
|---|---|---|
Anschaffung nach Förderung | ca. 12.960-19.120 € ¹⁾ | ca. 12.960 – 18.000 € |
Betriebskosten 20 J. (Energie, Preissteigerung berücksichtigt) | ca. 20.000–30.000 € | ca. 45.000–65.000 € ²⁾ |
Wartung 20 J | ca. 3.000–6.000 € (kein Schornsteinfeger) | ca. 7.000–12.000 € |
CO₂-Abgaben 20 J. (steigende Pfade bis 150 €/t) ³⁾ | entfällt | ca. 6.000–12.000 € |
Gesamtkosten 20 Jahre | ca. 35.960–55.120 € | ca. 70.000–107.000 € |
Wärmepumpen-Kosten über 20 Jahre: Lohnt sich die Investition?
Betrachtet man die Kosten einer Wärmepumpe über einen Zeitraum von 20 Jahren, wird das Einsparpotenzial nach einem Heizungstausch gegenüber einem fossilen Heizsystem deutlich.
Die Gesamtkosten über 20 Jahre liegen bei einer Wärmepumpe mit 46 % Förderung ca. zwischen 36.000 und 55.000 Euro. Darin enthalten sind die Anschaffungskosten, die Installation, der Betrieb und die Wartung.
Bei einer Gasheizung sind es ca. 70.000 bis 107.000 Euro. Daraus ergibt sich ein Einsparpotenzial von ca. 20.000 bis 70.000 Euro – je nach Wahl der Heizung, der Gaspreisentwicklung und des CO₂-Pfads.
Ohne Förderung kostet eine Wärmepumpe über 20 Jahre ca. 47.000 bis 68.000 Euro. Insgesamt können Sie über einen Zeitraum von 20 Jahren selbst ohne Förderung noch sparen, wenn Sie sich für eine Wärmepumpe entscheiden.
Was ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe und wie viel kostet die Wartung?

Eine moderne Wärmepumpe ist auf einen langfristigen Betrieb ausgelegt und erreicht bei fachgerechter Planung, Installation und regelmäßiger Wartung eine Lebensdauer von etwa 20 bis 25 Jahren.
Wärmepumpen sind vergleichsweise wartungsarm, da sie Wärme nicht durch die Verbrennung von Gas oder Öl erzeugen, sondern Umweltwärme mithilfe eines Kältekreislaufs nutzbar machen. Dadurch entfallen Bauteile wie Brenner, Abgasanlagen oder Schornsteine, die bei fossilen Heizungen regelmäßig überprüft und gewartet werden müssen.
Dennoch sollte die Anlage regelmäßig gewartet werden, um eine hohe Effizienz und eine lange Lebensdauer sicherzustellen. In bestimmten Fällen ist eine Wärmepumpen-Wartung gesetzlich vorgeschrieben.
Die Wartungskosten fallen im Vergleich zu einer Heizung, die mit Gas oder Öl betrieben wird, oft geringer aus. Für eine jährliche Inspektion sollten Eigentümer mit etwa 300 bis 500 Euro rechnen. In vielen Fällen sind notwendige Kontrollen des Kältekreislaufs bereits im Wartungsvertrag enthalten.
Erfahrungsberichte: Das sagen unsere Kunden
Welche STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe eignet sich für Ihr Gebäude?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für einen energieeffizienten Neubau nach KfW 55 eignet sich die Linie WPL-A 5 Plus mit einer JAZ von 4,2 – 4,5. Mit dieser Konfiguration können Sie bei einem jährlichen Stromverbrauch von etwa 3.200 bis 4.500 kWh von monatlichen Stromkosten ab 80 Euro für eine Wohnfläche von 150 m² ausgehen.
Mit der Linie WPL-A 12 Plus sind im teilsanierten Altbau mit 150 m² Wohnfläche monatliche Stromkosten ab ca. 140 Euro realistisch.
Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Wohnfläche und der Effizienz der Wärmepumpe ab.
*Preis- und Förderhinweis Wärmepumpe ab 4.800 €
Alle Angaben zum Einstiegspreis „ab 4.800 €“ dienen ausschließlich der allgemeinen Veranschaulichung und stellen unverbindliche Richtwerte dar. Der genannte Preis bezieht sich auf ausgewählte Wärmepumpenmodelle in typischen Sanierungssituationen und kann je nach Gebäude, technischer Ausstattung, individueller Anforderung sowie regionalen Gegebenheiten abweichen.
Bitte beachten Sie:
- Die tatsächlichen Gesamtkosten setzen sich aus dem Preis der Wärmepumpe, den Installationskosten sowie gegebenenfalls notwendigen Zusatzarbeiten zusammen.
- Die Höhe der möglichen Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen des Antragstellers. Art, Umfang und Verfügbarkeit der Fördermittel sind von den gesetzlichen Vorgaben sowie den jeweiligen Bewilligungsstellen abhängig.
- Der ausgewiesene Preis von 4.800 € versteht sich ohne Gewähr auf konkrete Förderhöhen und ist nicht als verbindliches Angebot der STIEBEL ELTRON Deutschland Vertriebs GmbH zu verstehen.
Die endgültige Kalkulation sowie die verbindliche Preisermittlung erfolgen ausschließlich durch den autorisierten Fachhandwerksbetrieb vor Ort.













