Wärmepumpe für Ihren Altbau: Lohnt sich der Umstieg wirklich?

Eine Wärmepumpe steht vor einem Wohnhaus mit einer  Ziegelsteinfassade. Das Gebäude hat einen modernen Baustil und die Außenlage ist mit einer Rasenfläche und Pflastersteinen gestaltet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wärmepumpen funktionieren auch im Altbau ohne perfekte Dämmung – entscheidend ist die Vorlauftemperatur Ihres Heizsystems, nicht das Baujahr Ihres Hauses
  • Eine Fußbodenheizung ist kein Muss: Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON können ohne Probleme mit bestehenden Heizkörpern zusammenarbeiten.
  • Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C sorgen für sehr gute Effizienz, bis 75 °C sind mit moderner Wärmepumpentechnik von STIEBEL ELTRON möglich
  • Typische Investition einer Luft-Wasser-Wärmepumpe: 24.000–32.000 €, mit einer staatlichen Förderung von bis zu 70 % können sich Ihre Investitionskosten deutlich auf bis zu 9.000 bis 15.000 € reduzieren.
  • Betriebskosten liegen häufig unter Gas und Öl
  • Ausnahme: sehr ineffiziente Gebäude ohne Optimierungsmöglichkeiten

Altbausanierung – so heizt man heute

Nutzen Sie Einsparpotenziale in Ihrem Altbau

Ein Mythos hält sich hartnäckig: Wärmepumpen funktionieren nur im Neubau. Viele Hausbesitzer sind deshalb unsicher, ob sich eine Wärmepumpe im Altbau überhaupt lohnt oder ob hohe Kosten und aufwendige Umbauten drohen. Zu hohe Vorlauftemperaturen, schlechte Dämmung, alte Heizkörper – der Umstieg wirkt kompliziert und teuer.

Die Realität: In den meisten Altbauten ist eine Wärmepumpe heute problemlos möglich – und oft sogar günstiger als Gas oder Öl. Der entscheidende Punkt ist nicht das Baujahr oder die Dämmung Ihres Hauses, sondern wie effizient Ihr Heizsystem arbeitet.

In diesem Ratgeber bekommen Sie keine pauschalen Aussagen, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage:

  • Wann sich eine Wärmepumpe im Altbau wirklich lohnt
  • Wie hoch Kosten und Einsparungen realistisch sind
  • Und ob Ihr Haus geeignet ist – in unter 2 Minuten

Schnell-Check: Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Altbau?

1. Heizenergiebedarf ermitteln: Ein Blick auf Ihre Gasrechnung

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen schnellen ersten Eindruck zu bekommen, ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Bestandsgebäude lohnt. Möglichkeit 1 ist die Prüfung des Heizenergiebedarfs. Der Heizenergiebedarf gibt an, wie viel Energie ein Gebäude pro Quadratmeter und Jahr zum Heizen benötigt. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Heizenergieverbrauch, desto effizienter und stromsparender arbeitet eine Wärmepumpe. Laut einer Langzeitstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme gilt ein Heizenergiebedarf von bis zu 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr als guter Richtwert für den wirtschaftlichen Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau.

Im Vergleich zu Gasheizungen und Ölheizungen schneiden Wärmepumpen in Altbauten oft besser ab. Ob das in ihrem Fall ebenfalls zutrifft, können Sie einfach herausfinden. Dafür benötigen Sie als Erstes den individuellen Heizenergiebedarf Ihres Hauses. Am schnellsten können Sie diesen über den Energieausweis Ihres Hauses herausfinden. Haben Sie keinen, können Sie den Heizenergiebedarf aber auch selbst berechnen.

So finden Sie den Heizenergiebedarf raus

  1. Wohnfläche bestimmen Rechnen Sie die Quadratmeteranzahl aller beheizten Räume in Ihrem Haus zusammen.
  2. Verbrauchsdaten heranziehen Schauen Sie in Ihre Rechnungen für Ihre Gasheizung der letzten Jahre. Idealerweise nutzen Sie die Werte der letzten zwei bis drei Jahre, um Schwankungen auszugleichen. Ziehen Sie den Warmwasserbedarf (im Schnitt 1.000 kWh pro Person pro Jahr) ab. Sie haben eine Ölheizung? Dann wird Ihr Verbrauch in Litern angegeben. Multiplizieren Sie die Literangabe mit 10, um auf die benötigten Kilowattstunden für die Rechnung zu kommen.
  3. Durchschnitt berechnen Addieren Sie die Jahresverbräuche und teilen Sie durch die Anzahl der Jahre. So erhalten Sie einen realistischen Durchschnittswert.
  4. Bedarf pro Quadratmeter ermitteln Teilen Sie den durchschnittlichen Jahresverbrauch durch Ihre Wohnfläche. Das Ergebnis zeigt Ihnen, wie viel Energie Ihr Haus pro Quadratmeter benötigt.

Je weniger Energie Ihr Gebäude benötigt, desto effizienter arbeitet das System. Das macht sich in den laufenden Kosten bemerkbar – ganz egal, ob Sie eine konventionelle Heizung oder eine Wärmepumpe haben. Entscheidend sind unter anderem die Bauweise, die Qualität der Außenwände sowie der vorhandene Dämmstandard. Besonders gute Voraussetzungen bestehen bei Gebäuden, die nach der dritten Wärmeschutzverordnung von 1995 errichtet wurden, oder bei Gebäuden, die nachträglich optimiert wurden. Diese Verordnung berücksichtigte den technischen Fortschritt im Bereich der Gebäudedämmung und verschärfte die Anforderungen an den Wärmeschutz von Neubauten deutlich.

Seit den 1990er Jahren kamen beispielsweise zunehmend moderne Wärmeschutzfenster und verbesserte Dämmmaterialien zum Einsatz. Dadurch verfügen viele Häuser ab Baujahr 1995 bereits über einen Wärmeschutzstandard, der den effizienten und wirtschaftlichen Einsatz einer Wärmepumpe oft auch ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen ermöglicht.

Wussten Sie schon?

Als grober Richtwert gilt: Liegt Ihr Heizenergiebedarf unter etwa 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr, sind die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe im Altbau besonders gut. Eine schlechte Dämmung und ein hoher Heizenergiebedarf sind kein Ausschlusskriterium für eine Wärmepumpe in Ihrem Altbau. Sie bleiben trotzdem unabhängig von Öl- und Gaspreisen und profitieren von den niedrigen Betriebskosten. Denn auch mit einer Öl- oder Gasheizung muss bei einem schlecht gedämmten Haus übermäßig viel Energie zur Beheizung eingesetzt werden. Verglichen damit generiert die Wärmepumpe immer noch einen erheblichen Anteil der Heizenergie mit der Nutzung von Umweltenergie.

2. Vorlauftemperatur ermitteln mit dem EE-fit-Test

Eine andere Möglichkeit, einen Eindruck zu bekommen, ob sich eine Wärmepumpe in Ihrem Altbau lohnt, ist die Ermittlung der Vorlauftemperatur Ihrer Heizung. Diese sollte für einen möglichst effizienten Betrieb einer Wärmepumpe bei bis zu 55°C liegen. Die Vorlauftemperatur können Sie am besten mit dem EE-fit-Test berechnen:

  1. Führen Sie den Test an einem kalten Wintertag durch. Die Temperaturen sollten am besten schon seit ein paar Tagen unter null liegen.
  2. Senken Sie die Vorlauftemperatur über die Heizkurve auf der Temperaturanzeige oder dem Heizkessel-Display auf 55°C ab.
  3. Öffnen Sie die Heizkörper in Ihrem Haus vollständig, sobald die Vorlauftemperatur erreicht ist.

Ergibt Ihr EE-Fit-Test, dass Sie mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 55°C Ihr Zuhause nicht warm bekommen, ist der Einsatz einer Wärmepumpe dennoch nicht ausgeschlossen. In der Regel lässt sich die Vorlauftemperatur durch den Austausch von Heizkörpern senken.

Was ist die Vorlauftemperatur?

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das die Umwälzpumpe ins Heizsystem pumpt, um über Ihren Heizkörper oder die Fußbodenheizung den jeweiligen Raum zu erwärmen. Sie richtet sich nach der Außentemperatur und wird über die Heizkurve angepasst. Allgemein gilt: Je geringer die Vorlauftemperatur an kalten Tagen ist, desto energieeffizienter heizen Sie.

Hinweis: Wenn Sie unsicher sind, wo Sie die Vorlauftemperatur einstellen oder ablesen können, ziehen Sie für den EE-fit-Test besser einen Fachpartner hinzu. So vermeiden Sie Fehlbedienungen und stellen sicher, dass Ihre Anlage optimal eingestellt ist.

So bewerten Sie den EE-Fit-Test. Bleiben Ihre Räumlichkeiten auch bei tieferen Außentemperaturen mit den veränderten Einstellungen warm, reicht die entsprechende Vorlauftemperatur aus, um Ihr Zuhause komfortabel zu beheizen.

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Warum ist die Vorlauftemperatur so wichtig?

Eine Wärmepumpe bringt die Umweltwärme effizient auf Vorlauftemperaturen von bis zu 55 °C. Liegt die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Öl- oder Gasheizung also unter 55 °C, können Sie diese gegen eine Wärmepumpe ohne jegliche Bedenken ersetzen. Dafür müssen Sie nicht mal Ihre Heizkörper austauschen oder Ihr Zuhause dämmen. 

3. Heizkörper: Funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau mit alten Heizkörpern?

Ja! Mit einer Wärmepumpe können Sie im Altbau auch mit alten Heizkörpern effizient heizen. Eine Fußbodenheizung ist zwar sinnvoll, weil Sie dadurch noch effizienter heizen können. Notwendig ist sie aber nicht. Entscheidend ist, dass das Gesamtsystem sinnvoll abgestimmt wird. Ihr Fachhandwerker schaut sich bei der Planung der richtigen Wärmepumpe Ihr Zuhause genau an und berät Sie vollumfänglich, ob sich eine Wärmepumpe lohnt. In vielen Fällen können bestehende Heizkörper einfach weiter genutzt werden. Falls nötig, optimiert Ihr Fachhandwerker einzelne Heizflächen. Zum Beispiel durch größere Modelle oder einen hydraulischen Abgleich.

Zusätzlich bieten moderne Wärmepumpen wie die neue Wärmepumpenserie WPL-A ausreichend Leistung, um auch höhere Vorlauftemperaturen zuverlässig bereitzustellen. So holen Sie mit einer Wärmepumpe im Altbau das Maximum aus Ihrem bestehenden Heizsystem heraus, ohne alles neu aufbauen zu müssen.

Familie picknickt im Garten, im Hintergrund steht eine Wärmepumpe vor dem Haus

Jetzt in 2 Minuten die passende Wärmepumpe finden

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Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau?

In den meisten Fällen lohnt sich eine Wärmepumpe auch im Altbau. Denn solange die Wärmepumpe effizient arbeiten kann, macht es insbesondere in Hinblick auf schwankende Gas- und Ölpreise Sinn, auf eine Wärmepumpe im Altbau zu wechseln. Eine Wärmepumpe nutzt vorhandene Umweltenergie aus Luft, Erde oder Wasser und wandelt sie in Heizwärme für Ihr Zuhause um. Statt Energie zu verbrennen, macht sie sich Umweltenergie, konkret Wärmeenergie aus der Umgebungsluft, effizient zunutze. Was das für Sie im Alltag bedeutet? Weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, planbarere Heizkosten und ein System, das das ganze Jahr über zuverlässig arbeitet.

Unabhängig von Gas und Öl

Nutzen Sie kostenlose Umweltenergie und machen Sie sich unabhängiger von schwankenden Energiepreisen.

Niedrigere Betriebskosten

Profitieren Sie von hoher Effizienz: Aus 1 kWh Strom entstehen etwa 3–5 kWh Wärme. Zur weiteren Kostenreduzierung kann eine Kombination mit einer Photovoltaikanlage dienen.

Attraktive staatliche Förderung

Senken Sie Ihre Investitionskosten deutlich – beim Heizungstausch sind Förderungen von bis zu 70 % möglich.

Weniger CO₂-Ausstoß

Heizen Sie klimafreundlicher und reduzieren Sie Ihre Emissionen spürbar im Vergleich zu fossilen Heizsystemen.

Ist eine Wärmepumpe im Altbau wirklich sinnvoll? Studienergebnisse des Fraunhofer ISE

Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts ist der Einbau einer Wärmepumpe auch im Altbau sinnvoll. Im Rahmen des Forschungsprojekts „WP-QS im Bestand“ wurden über 4 Jahre hinweg 77 Bestandsgebäude im realen Betrieb analysiert, um die Praxistauglichkeit von Wärmepumpen unter Alltagsbedingungen zu bewerten. 

Das Ergebnis: Wärmepumpen erreichen auch in unsanierten oder teilsanierten Altbauten hohe Effizienzwerte (durchschnittliche Jahresarbeitszahlen von etwa 3,4 bei Luft-Wärmepumpen und bis zu 4,3 bei Erdwärmesystemen) und verursachen rund 64 % weniger CO₂-Emissionen als Gasheizungen. Entscheidend ist dabei nicht das Baujahr des Gebäudes, sondern vor allem die richtige Planung und eine passende Vorlauftemperatur.

Noch wirtschaftlicher wird die Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Ein Teil des benötigten Stroms wird dabei direkt auf dem eigenen Dach erzeugt und für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt. Das senkt nicht nur die laufenden Kosten spürbar, sondern erhöht auch Ihre Unabhängigkeit von Stromkosten. In der Praxis sind so Autarkiegrade von über 60 % möglich. Für Sie bedeutet das: noch mehr Planungssicherheit, geringere Energiekosten und ein insgesamt deutlich nachhaltigeres Heizsystem.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau nicht mehr?

„Aus der Erfahrung können wir sagen, dass es nur sehr wenige Fälle gibt, in denen sich eine Wärmepumpe im Altbau gar nicht lohnt. Meist schaffen wir es trotzdem, eine effiziente und zukunftssichere Lösung zu finden. So können moderne Wärmepumpen hohe Vorlauftemperaturen erzielen und sogar die Warmwasserbereitung im monovalenten Betrieb (ohne Einsatz eines elektrischen Zusatzheizers) bewerkstelligen. Natürlich gibt es Fälle, in denen ein Haus so energieineffizient ist, dass auch eine Wärmepumpe nicht mehr auf gute Werte kommt. Bei allzu schlechter Gebäudedämmung und daraus resultierenden hohen Vorlauftemperaturen von deutlich über 55 °C (in den Wintermonaten) leidet die Effizienz der Wärmepumpe zunehmend“, erklärt Hendrik Tiemeier, Leiter Produktmanagement Systemtechnik von STIEBEL ELTRON.

Vergleich Wärmepumpe und Gasheizung: so viel können Sie sparen

Rechenbeispiel: Einsparung mit einer Wärmepumpe im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen

Wenn Sie den Heizenergiebedarf Ihres Hauses berechnet haben oder bereits kennen, können wir uns jetzt den Vergleich zu Ölheizungen oder Gasheizungen anschauen. Um das etwas anschaulicher zu machen, nehmen wir ein Beispiel: 

Eine 4-köpfige Familie lebt in einem teilsanierten Altbau, Baujahr 1980, mit rund 160 m² Wohnfläche. Die Familie hat ihren jährlichen Heizenergiebedarf abgelesen. Jetzt vergleichen Sie die monatlichen Kosten der unterschiedlichen Heizsysteme:

  • Ölheizung: Für den Wärmebedarf werden pro Jahr rund 3.300 Liter Heizöl benötigt. Dadurch entstehen monatliche Heizkosten von ca. 300 € (abhängig vom Ölpreis, gerechnet mit 1,10 EUR/l).
  • Gasheizung: Für den Wärmebedarf werden rund 33.000 kWh Erdgas benötigt (inkl. Verluste). Bei 8,7 ct/kWh entstehen monatliche Heizkosten von ca. 240 €.
  • Wärmepumpe: Die Wärmepumpe deckt den Bedarf mit etwa 7.700 kWh Strom. Bei einem vergünstigten Wärmepumpentarif mit Stromkosten von 22 ct/kWh liegen die Kosten bei rund 140 € pro Monat.

Das Ergebnis zeigt: Im Vergleich zu konventionellen Ölheizungen oder Gasheizungen könnte die Familie mit einer Wärmepumpe in ihrem Altbau mindestens 100€ Heizkosten pro Monat einsparen. Noch lohnender wird die Rechnung, wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Dann nutzen Sie einen Teil Ihres Stroms einfach selbst und senken Ihre laufenden Kosten weiter spürbar.

Wärmepumpe Altbau: Intelligente Integration ins Energiemanagement

Eine Wärmepumpe im Altbau lässt sich heute problemlos in ein bestehendes Home Energy Management System (HEMS) integrieren. Wenn Sie bereits eine Photovoltaikanlage nutzen und Ihr Energiemanagement intelligent steuern, können unsere Wärmepumpen nahtlos in die vorhandene Infrastruktur eingebunden werden. Dank der standardmäßig integrierten Schnittstellen SG Ready (Relaiskontakt) und Modbus TCP ist die Kommunikation mit Energiemanagement-Systemen verschiedener Hersteller sichergestellt.

Gerade bei der Heizungsmodernisierung im Altbau bietet die Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Energiemanagement erhebliche Vorteile. Das HEMS vernetzt die Wärmepumpe im Bestandsgebäude mit Ihrer PV-Anlage, dem Batteriespeicher, der Wallbox für Ihr Elektroauto und weiteren Stromverbrauchern. Dadurch wird überschüssiger Solarstrom gezielt genutzt und der Eigenverbrauch optimiert.

Mit einer intelligent gesteuerten Wärmepumpe im Altbau senken Sie nachhaltig Ihre Energiekosten, steigern die Effizienz Ihrer Heizungsanlage und behalten jederzeit den Überblick über Ihr gesamtes Energiesystem. So wird die Wärmepumpe zur zukunftssicheren Lösung für die energetische Sanierung und die nachhaltige Wärmeversorgung im Altbau.

Was sind die Voraussetzungen für eine Wärmepumpe im Altbau?

Grundsätzlich gibt es keine pauschalen Voraussetzungen für Wärmepumpen im Altbau: Auch ungedämmte und unsanierte Altbauten können mit modernen Wärmepumpen effizient geheizt werden – und das zeigen auch Praxisergebnisse:

  • Auch unsanierte Altbauten erreichen gute Effizienzwerte
  • Heizkörper können meist weiter genutzt werden
  • Dämmung verbessert Effizienz, ist aber keine Voraussetzung

Entscheidend ist immer die richtige Planung – nicht der Zustand des Hauses allein. Mit dem richtigen Berater an Ihrer Seite lässt sich für fast alle Szenarien eine sinnvolle Lösung finden. 

Im Video berichtet Familie Lammert aus Godelheim über ihre Erfahrungen. Sie tauschte in ihrem Zuhause ihre Ölheizung gegen eine STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe. Das Haus, ursprünglich in den 1950er Jahren gebaut und zuletzt 2012/13 erweitert, wird hauptsächlich über Heizkörper beheizt, lediglich die Bäder haben eine Fußbodenheizung. Aufgrund des Alters der bestehenden Ölheizung stand ein Austausch an. „Wir haben uns für eine Wärmepumpe entschieden, weil unsere Ölheizung in die Jahre gekommen ist. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen möglichen Förderung haben wir uns für eine Wärmepumpe entschieden“, erklären die Bauherren. Zudem spielte die Zukunftssicherheit für ihre zwei kleinen Kinder eine wichtige Rolle. Die Unabhängigkeit von schwankenden Gas- und Ölpreisen machte die Wärmepumpe besonders attraktiv. Obwohl erst wenige Wochen Erfahrung vorliegen, zeichnen sich positive Tendenzen beim Stromverbrauch ab. Die Familie erwartet, dass durch die Wärmepumpe eine signifikante Einsparung gegenüber dem vorherigen Ölverbrauch von etwa 3000 Litern pro Jahr möglich ist. 

Wie funktioniert eine Wärmepumpe im Altbau?

Wärmepumpen im Altbau – geht das? In unserer Akademie in Holzminden erklären wir innovative Haustechnik: Zum Beispiel, dass Wärmepumpen natürlich auch im Altbau eingesetzt werden können – einfach und verständlich!

Ja! Wärmepumpen können auch in ungedämmten Altbauten effizient heizen. Natürlich hilft eine gute Dämmung immer, Energie zu sparen – ganz unabhängig vom Heizsystem. Aber: Sie ist keine Voraussetzung für den Einsatz einer Wärmepumpe. Auch hier ist viel wichtiger, dass die Wärmepumpe passend zu Ihrem Gebäude ausgelegt wird.

Das Bestandsgebäude muss nicht zur Wärmepumpe passen, sondern die Wärmepumpe muss so ausgelegt und geplant werden, dass sie zu dem Bestandsgebäude passt.

Fazit: Sie können den Umstieg auch ohne Komplettsanierung angehen und Schritt für Schritt optimieren. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre Investition und machen Ihr Zuhause gleichzeitig fit für die Zukunft.

Um eine Wärmepumpe im Altbau effizient zu betreiben, sind oft keine Sanierungen notwendig. Unsere Fachpartner planen und legen die Wärmepumpe so aus, dass sie exakt zu Ihrem Gebäude passt. Einen guten Richtwert gibt die Vorlauftemperatur: Reichen für Ihre Heizung Werte von bis zu 55°C aus, können Sie Ihren Altbau in der Regel effizient mit einer Wärmepumpe betreiben.

Ergibt Ihr EE-Fit-Test, dass Sie Ihr Zuhause mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 55°C nicht warm bekommen, ist der Einsatz einer Wärmepumpe im Altbau dennoch nicht ausgeschlossen. Sie können verschiedene Maßnahmen vornehmen, um auf die umweltfreundliche Wärmepumpe im Altbau zu wechseln.

Am besten setzen Sie sich dafür mit Ihrem Fachhandwerker zusammen, der verschiedene kleinere Sanierungsmaßnahmen prüfen kann:

  1. Austausch der Heizkörper: Hierfür führt er einen hydraulischen Abgleich durch. Er prüft also, ob die Heizungsanlage auf die Heizkörper gut abgestimmt ist. Zu kleine Heizkörper werden gegebenenfalls gegen größere ersetzt, um die Heizfläche zu erhöhen.
  2. Austausch alter Thermostate: Auch das kann eine Absenkung der nötigen Vorlauftemperatur von bis zu 55°C bewirken.

Falls das nicht ausreicht, können Sie die Energieeffizienz mit größeren sinnvollen Sanierungen entscheidend verbessern:

  1. Einbau einer Fußbodenheizung oder Einsatz von Großflächenheizkörpern
  2. Dämmung des Hauses
  3. Einbau neuer Fenster

Ehrlich gesagt: selten. Aber es gibt Fälle. Herausfordernd wird es, wenn:

  • Vorlauftemperatur dauerhaft über 75 °C liegt
  • Sehr hoher Energiebedarf (> 180 kWh/m²)
  • Keine Optimierung möglich sind, um einen etwaigen hohen Energiebedarf zu senken

 Lösung oft trotzdem möglich durch:

  • größere Heizkörper
  • Hybridlösung

Welche Wärmepumpe ist die beste für Altbauten?

Für die meisten Altbauten ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (oft Luftwärmepumpe genannt) die beste Wahl. Sie lässt sich einfach installieren, benötigt nur geringe bauliche Anpassungen und arbeitet in Bestandsbauten zuverlässig mit bestehenden Heizkörpern. Unsere Empfehlung: die neue WPL-A-Serie von STIEBEL ELTRON. Die Modelle aus der neuen Serie schaffen ohne Probleme Vorlauftemperaturen von bis zu 75°C und sind damit perfekt als Wärmepumpen für Altbauten geeignet.

Wärmepumpen arbeiten nicht alle nach dem gleichen Prinzip. Je nach System nutzen sie unterschiedliche Energiequellen und unterscheiden sich dadurch auch in ihrer Funktionsweise, Effizienz und den Anforderungen an Ihr Gebäude. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welche Wärmepumpe für Ihren Altbau am besten geeignet ist.

Übersicht der für Altbauten geeigneten Wärmepumpen

Die folgende Übersicht zeigt, welche STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe für den Altbau am besten geeignet ist.
Wärmepumpen-Art
Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A Plus
Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A Trend
Sole-Wasser-Wärmepumpe WPE-I Plus
Eignung für Altbau
sehr gut
sehr gut
sehr gut
Anschaffungskosten
Mittel
gering
hoch
Bauarbeiten
gering
gering
hoch
Vorteile

– niedrigeres Invest

– i. d. R. einfachere Integration an Grundstücken mit gewachsener Vegetation, da keine räumlich begrenzte Erdarbeiten notwendig 

– flexibel mit Heizkörpern & Flächenheizung kombinierbar

– niedrigeres Invest

– i. d. R. einfachere Integration an Grundstücken mit gewachsener Vegetation, da keine räumlich begrenzte Erdarbeiten notwendig 

– flexibel mit Heizkörpern & Flächenheizung kombinierbar

– Wärmepumpen-Technologie mit höchster Effizienz, da Temperatur der Wärmequelle (Tiefenbohrung oder Flächenkollektoren) in Wintermonaten meist deutlich oberhalb der Luftaußentemperatur

– flexibel mit Heizkörpern & Flächenheizungen kombinierbar

Nachteile
– etwas niedrigere Effizienz im Betrieb bei sehr niedrigen Außentemperaturen auch aufgrund regelmäßig erforderlicher Abtauzyklen des Verdampfers
– etwas niedrigere Effizienz im Betrieb bei sehr niedrigen Außentemperaturen auch aufgrund regelmäßig erforderlicher Abtauzyklen des Verdampfers

– Bei Nutzung von Erdsonden – Bohrung genehmigungspflichtig

– bei Verwendung von Flächenkollektoren große Grundstücksgröße benötigt und umfassende Erdarbeiten erforderlich

Üblicher SCOP (bei 35°C)
> 4
> 4
 > 5
Installationsaufwand
Nur geringfügige Baumaßnahmen notwendig
Nur geringfügige Baumaßnahmen notwendig
Vertikale Erdwärmesonde oder horizontal verlegte Rohrleitungen benötigt
Förderfähigkeit bis zu 70 %*
Ja
Ja
Ja
¹⁾ * Es gelten die aktuellen Bestimmungen der Förderrichtlinie zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Alle Aussagen u.a. zu Förderbedingungen und Förderhöhe sind unverbindlich. Das BAFA und die KfW entscheiden aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Fördermittel. Stand: 01.01.2024, Änderungen vorbehalten.

Unsere Wärmepumpe in der Praxis

Lassen Sie sich von unseren Lösungen für Ihre Altbausanierung inspirieren

Wir bieten Ihnen für Ihren Altbau ganzheitliche Lösungsansätze zum Heizen, Warmwasserbereiten und, wenn Sie mögen, zum Kühlen. Ihr Fachhandwerker wählt für Sie die effizienteste Lösung und tauscht Ihr bestehendes Heizsystem mit unserer umweltfreundlichen Technik aus. Einfach und schnell. Wir wissen, jeder Altbau ist anders. Darum sind unsere Wärmepumpen in Kombination mit unserem Zubehör flexibel in der Aufstellung: Ob vor dem Haus, auf seitlich abfallendem Boden oder dem Flachdach – Sie entscheiden zusammen mit Ihrem Fachhandwerker, was am besten zu Ihrem Zuhause passt. Das gilt auch für die Energiequelle: Entsprechend den baulichen Voraussetzungen wandeln unsere Wärmepumpen Energie aus Erdreich oder Luft effektiv in Wärme für Heizen und Warmwasserbereitung. Und sie bietet noch einen Vorteil: In Verbindung mit einer Fußbodenheizung kühlen Wärmepumpen auch Ihr Zuhause. Angesichts der Hitzerekorde der letzten Jahre ein von Verbrauchern immer häufiger gewünschtes Feature.

Unsere Komfort-Lösung: Die WPL-A Plus Wärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kombiniert höchste Effizienz (A+++) mit einem besonders leisen Betrieb. So sparen Sie spürbar Energie und profitieren gleichzeitig von einem hohen Maß an Komfort: Die Anlage arbeitet auch an kalten Tagen zuverlässig, lässt sich smart steuern und bietet volle Transparenz über den Energieverbrauch. Durch den Einsatz des natürlichen Kältemittels R290 ist die Wärmepumpe auch besonders zukunftssicher. 

Unser Preis-Tipp: Die WPL-A Trend

Dank einer optimalen Kombination aus einer geringen Schallemission und Effizienz bekommen Sie für Ihren Altbau eine Wärmepumpe mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. So behalten Sie Ihre Kosten im Griff, ohne bei Qualität oder Komfort Abstriche machen zu müssen. Dank bewährter Technik und kompetentem Service können Sie sich außerdem darauf verlassen, dass Ihre Heizung dauerhaft stabil läuft. Auch in diesem Modell setzen wir auf das zukunftssichere und natürliche Kältemittel R290.

Unsere Premium-Lösung: Erdwärmepumpe WPE-I HK Plus

Die Erstinstallation ist zwar aufwendiger, da für die Installation der Erdsonde Erdarbeiten notwendig sind. Sobald die Pumpe installiert ist, bietet sie dafür aber eine besonders hohe Effizienz, da die Temperatur in der Erde deutlich konstanter ist. Unsere Empfehlung: die Erdwärmepumpe WPE-I HK Plus von STIEBEL ELTRON. Diese Wärmepumpe wird im Inneren Ihres Hauses aufgestellt und verspricht durch die Invertertechnologie maximale Effizienz.

Kosten einer Wärmepumpe im Altbau

Die Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau hängen von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel von der Größe Ihres Hauses, der gewählten Technologie und den baulichen Gegebenheiten. Für ein typisches Einfamilienhaus können Sie für Anschaffung, Material und Installation rechnen:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: 24.000 bis 32.000 € 
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (mit Flachkollektor): 29.000 bis 39.000 € 
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (mit Tiefenbohrung): 40.000 bis 50.000 € 

Dabei setzen sich die Gesamtkosten aus mehreren Bausteinen zusammen:

  • Produktkosten für die Wärmepumpe selbst
  • Materialkosten für Zubehör wie Speicher, Leitungen oder Systemkomponenten
  • Erschließung der Wärmequelle
  • Installationskosten für Einbau und Inbetriebnahme durch den Fachbetrieb

Diese Angaben geben jedoch nur eine erste Orientierung. Eine valide Aussage Ihrer Investitionskosten kann nur nach Abfrage aller relevanten Faktoren getroffen werden. Mit unserem kostenlosen Wärmepumpen-Angebotsservice erhalten Sie nach Eingabe Ihrer persönlichen Rahmenbedingungen eine individuelle Auswahl an Wärmepumpenlösungen sowie eine erste Kostenindikation. Aktuell profitieren Sie zudem von der besten Wärmepumpen-Förderung beim Heizungstausch, die die Kosten um bis zu 70% senken.

 

Förderung für die Wärmepumpe im Altbau

Nutzen Sie die attraktive BEG-Förderung im Heizungstausch und profitieren Sie noch von bis zu 70 Prozent* staatlicher Förderung. Mit dieser Förderung können Sie die Investitionskosten merklich reduzieren. Mit diesen attraktiven Krediten unterstützt die KfW die schnelle Umsetzung individueller Sanierungsprojekte zusätzlich. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Förderung von Wärmepumpen.

Effizienz-Bonus: Höhere Förderung für R290-Luft-Wasser-Wärmepumpe

Wärmepumpen mit dem natürlichen Kältemittel R290 sind in Anschaffung und Installation nicht zwangsläufig teurer als Modelle mit konventionellen Kältemitteln. Dank ihrer hohen Effizienz profitieren Sie jedoch von dauerhaft niedrigen Betriebskosten. Zudem erhalten Sie beim Austausch Ihrer Heizung im Rahmen der BEG-Förderung einen zusätzlichen Effizienzbonus von 5 %. In Kombination mit der Basisförderung von 30 % und dem Geschwindigkeitsbonus von 20 % können für eine neue Luft-Wasser-Wärmepumpe Förderquoten von bis zu 55 % erreicht werden – in bestimmten Fällen sogar bis zu 70 %.*

Dieter Blum aus Kassel setzte bei seiner Heizungsmodernisierung in seinem Haus, Baujahr 1927, auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL-A von STIEBEL ELTRON. „Mir wurde für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe das Kältemittel R290 empfohlen, damit bekomme ich noch 5 % mehr Förderung. „Ich habe eine Förderung in Höhe von 55 % für den Höchstbetrag von 30.000 € von der KfW erhalten“, erzählt er. Mit seiner Wärmepumpe ist er sehr zufrieden: "Die Wärmepumpe ist sehr leise und unser Haus ist angenehm warm", so sein Fazit.

Familie picknickt im Garten, im Hintergrund steht eine Wärmepumpe vor dem Haus

Nicht zögern! Wärmepumpe konfigurieren, bis zu 70% Förderung sichern

Wärmepumpe geplant? Schnell sein lohnt sich! Sichern Sie sich noch bis zu 70 % Förderung vom Staat für Ihre Wärmepumpe in der Sanierung. Jetzt Wärmepumpe konfigurieren und mögliche Fördersumme berechnen, inklusive unverbindlichem Angebot vom Fachhandwerker in Ihrer Nähe. Reservieren Sie sich anschließend unseren Energiekostenzuschuss – den STIEBEL ELTRON-SprintBONUS.

Wie sind die gesetzlichen Vorgaben zu Heizsystemen im Altbau?

Mit dem sogenannten Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) hat der Staat den Weg klar vorgegeben: Heizen mit erneuerbaren Energien wird Schritt für Schritt zum Standard. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren und den Klimaschutz im Gebäudesektor voranzutreiben.

Für Sie als Hausbesitzer bedeutet das konkret: Neue Heizungen müssen künftig zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Diese Vorgabe greift auch im Bestand, sobald die kommunale Wärmeplanung vorliegt. In großen Städten ist das bereits ab 2026, in kleineren Kommunen spätestens ab 2028 der Fall.

Mit einer Wärmepumpe in Ihrem Altbau entscheiden Sie sich schon heute für eine Lösung, die diese Anforderungen erfüllt. Sie sind unabhängig von zukünftigen gesetzlichen Verschärfungen, profitieren von Förderungen und machen Ihr Zuhause fit für die Zukunft.

Wenn Sie sich für den Wechsel zu einer Wärmepumpe entschieden haben, braucht es nur wenige Schritte, bis das Heizsystem in Ihrem Altbau einsatzbereit ist. Mit unserem Angebotsservice bekommen Sie in nur 2 Minuten ein Angebot mit individueller Konfiguration.

So läuft der Einbau einer Wärmepumpe im Altbau ab

STIEBEL ELTRON: Ihr Partner für eine Wärmepumpe im Altbau

Eine Wärmepumpe im Altbau ist heute in den meisten Fällen nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich und zukunftssicher. Sie profitieren von niedrigeren laufenden Kosten, machen sich unabhängiger von fossilen Energien und erfüllen schon heute die Anforderungen von morgen. Entscheidend ist dabei nicht der perfekte Zustand Ihres Hauses, sondern die richtige Planung und eine Lösung, die zu Ihrem konkreten Fall passt.

Deswegen ist es wichtig, einen erfahrenen und kompetenten Partner an Ihrer Seite zu haben. Mit STIEBEL ELTRON bekommen Sie genau das: Seit 50 Jahren entwickeln und fertigen wir Wärmepumpen in Deutschland, mit hoher Fertigungstiefe und strengen Qualitätskontrollen. Über 500.000 installierte Wärmepumpen sprechen für sich. Diese Erfahrung fließt direkt in unsere Produkte, Systeme und Services ein.

Für Sie bedeutet das: Zuverlässigkeit, Effizienz und echte Planungssicherheit. Mit unserer 7-Jahre-Garantie auf Ihr Komplettsystem gehen Sie zusätzlich auf Nummer sicher.

Wir wurden ausgezeichnet

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Häufige Fragen zur Wärmepumpe im Altbau (FAQ)

Ja, das ist in vielen Fällen problemlos möglich. Moderne Wärmepumpen erreichen ausreichend hohe Vorlauftemperaturen, sodass bestehende Heizkörper weiter genutzt werden können. Wichtig ist eine gute Abstimmung des Systems.
Ein echtes Ausschlusskriterium gibt es kaum. Selbst ältere oder teilsanierte Gebäude können mit einer Wärmepumpe beheizt werden. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern Faktoren wie die Heizlast, die Vorlauftemperatur und die richtige Planung.
Selten – aber ungünstig wird es, wenn ein Gebäude zu hohe Vorlauftemperaturen benötigt und gleichzeitig keine Optimierung der Gebäudehülle möglich ist. In der Praxis lässt sich das jedoch meist durch Anpassungen oder passende Systeme lösen.
Ja. Studien (z. B. Fraunhofer ISE) zeigen, dass Wärmepumpen im Altbau effizient und zuverlässig funktionieren. Mit der richtigen Auslegung lassen sich auch Bestandsgebäude wirtschaftlich beheizen.
Nein. Eine Dämmung verringert den Energiebedarf Ihres Bestandsgebäudes, ist aber keine Voraussetzung. Wärmepumpen werden so geplant, dass sie zu Ihrem Altbau passen.
Moderne Geräte arbeiten sehr leise. Bei richtiger Planung und Platzierung ist die Geräuschentwicklung im Alltag kaum störend.
Der eigentliche Einbau einer Wärmepumpe im Altbau dauert meist nur 1–2 Tage. Planung und Abstimmung erfolgen im Vorfeld.
Fast immer. Wie viel genau Sie mit einer Wärmepumpe sparen können, können Sie einfach selbst über den Heizenergiebedarf und den Stromverbrauch der Wärmepumpe berechnen. 
Eine Hybridheizung kann sinnvoll sein, wenn Ihr Gebäude aktuell noch sehr hohe Vorlauftemperaturen benötigt und eine reine Wärmepumpe kurzfristig nicht optimal arbeiten würde. In diesem Fall unterstützt die Wärmepumpe das bestehende Heizsystem und reduziert bereits Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß. Es ist aber ganz klar nur ein Zwischenschritt. Langfristig ist der komplette Umstieg auf eine Wärmepumpe im Altbau eine nachhaltigere und wirtschaftlichere Entscheidung.

Wärmepumpen-Ratgeber

Frau sitzt auf der Terrasse ihres rot geklinkerten Altbaus und blättert in einer Zeitschrift

Wärmepumpe: Alle Infos im Überblick

Zuhause heißt wohlfühlen. Und das nachhaltig: Schaffen Sie sichere Perspektiven für Ihr Zuhause mit effizienter Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien. Unsere STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen heizen, kühlen und bereiten warmes Wasser mit extra viel Wohlfühl-Komfort – unabhängig von fossilen Brennstoffen. Mit einer besseren persönlichen Klimabilanz und Förderung vom Staat* wird Ihr Zuhause so ganz einfach zur Wohlfühloase. Und das fühlt sich richtig gut an. Alle Infos zur Funktionsweise, Förderung und zu den Kosten finden Sie in unserem Ratgeber.

Erfahrungsberichte unserer Kunden

Das perfekte Zuhause sieht für uns alle anders aus – doch wie es sich anfühlt, ist immer gleich: nach Zuhause. Zuhause ist ein Ort von Geborgenheit. Und wir bei STIEBEL ELTRON sorgen dafür, dass das auch so bleibt. Mit zuverlässiger, modernster Haustechnik. Mit Energieeffizienz für geringe Betriebskosten, Wertstabilität und zukunftsfähiger Technologie. Was sagen unsere Kunden? Erleben Sie Geschichten aus dem wahren Leben! Bauherren berichten über ihre Erfahrungen mit STIEBEL ELTRON.
Luftwärmepumpe von STIEBEL ELTRON und Speicher stehen vor grauem Hintergrund

Wärmepumpe kaufen – Wohlfühlen in Ihrem Zuhause

Entdecken Sie, wie einfach es ist, mit den Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON Ihr Zuhause komfortabel und effizient zu beheizen. Unsere neuen Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel R 290 nutzen Umweltenergie clever und schonen dabei Ihr Budget. Freuen Sie sich auf eine innovative Heizlösung, die genau zu Ihnen passt – zuverlässig, wirtschaftlich und zukunftssicher. Schauen Sie gleich in unseren Wärmepumpen-Angebotsservice rein und erfahren Sie, welche Wärmepumpe für Ihr Zuhause passt!
Mädchen steht vor der Wärmepumpe und gießt Blumen, ein rundes Signet mit weißem Hintergrund zeigt Jetzt bis zu 70% Förderung vom Staat

Bereit für den nächsten Schritt?

Nutzen Sie unseren Konfigurator und finden in nur 2 Minuten die passende Wärmepumpe für Ihr Zuhause. Ein unverbindliches Angebot von unserem Fachpartner in Ihrer Nähe inklusive. Entscheiden Sie sich für eine STIEBEL ELTRON-Wärmepumpe, belohnen wir Ihre Schnelligkeit mit dem STIEBEL ELTRON-SprintBONUS. Sichern Sie sich jetzt Ihren Energiekostenzuschuss!