Wohnungsstationen – Wissenswertes

  • WSP-DUO - die individuell konfigurierbare Wohnungsstation mit elektrischer Nacherwärmung

    Die WSP-DUO ist eine Wohnungsstation zur Trinkwasserbereitung im hygienischen Durchflussprinzip mittels Plattenwärmeübertrager und elektrischer Nacherwärmung. Die Station ist speziell für den effizienten Betrieb in 2-Leitersystemen bei niedrigen Vorlauftemperaturen ausgelegt.

    Die Grundstation verfügt standardmäßig über einen ungemischten Heizkreis und kann über das Profi Select System zusätzlich mit weiteren Einbauoptionen ausgestattet werden. Ergänzend zu dem Profi Select System werden bei den DUO-Stationen acht weitere vorkonfigurierte Modulstationen angeboten. Diese bestehen optional aus der Grundstation mit einem zusätzlich integrierten thermostatisch oder elektronisch geregelten Heizkreis und einer Wärmedämmung.

    Wohnungswirtschaft: Anforderungen an das moderne Mehrfamilienhaus

    1 Hohe Investitions- und Wartungskosten

    Schnell können Investitionskosten durch eventuelle Brandschutzmaßnahmen bei Gasetagenheizung oder bei hohen elektrischen Anschlussleistungen bei anderen dezentralen Installationen in die Höhe schnellen. Zudem erhöht der Wartungsaufwand pro Wohneinheit die Kosten bei einigen dezentralen Systemen enorm. Bei zentralen Systemen steigen die zu erwartenden Wartungskosten durch Überprüfungspflicht gemäß Trinkwasserverordnung ebenfalls an.

    2 Einhaltung der Trinkwasserverordnung

    Am 1. November 2011 ist die Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Danach müssen Eigentümer von Mietshäusern mit mehr als drei Wohneinheiten die Installation wiederkehrend auf einen möglichen Legionellenbefall kontrollieren lassen. Einzige Ausnahme: Der Trinkwarmwasserspeicher erwärmt weniger als 400 Liter Wasser und das Volumen der Warmwasserleitung zwischen Speicher und einer Zapfstelle ist kleiner als 3 Liter. Um eine fachgerechte Prüfung zu ermöglichen, muss für eine geeignete Probeentnahmestelle gesorgt werden.

    3 Hygiene- und Betriebssicherheit

    Ein hygienisches, betriebssicheres Gesamtkonzept für die Trinkwarmwasserbereitung und die Heizung in der Wohnungswirtschaft zu realisieren, das gleichermaßen die Interessen aller Beteiligten unter einen Hut bringt, wird immer schwieriger.

    4 Verbrauchserfassung und Abrechnung

    Wohnungsgenaue Verbrauchserfassung und Abrechnung wird vom Gesetzgeber gefordert. Hier stellen sich gleich mehrere Herausforderungen hinsichtlich einer modernen, zeitgemäßen, flexiblen und auf individuelle Gegebenheiten eingehenden Erfassung des Verbrauchs.

    5 Mieteranforderungen

    Gerade im gehobenen Wohnungsbau steigen die Erwartungen an Komfort und Ästhetik in der Wohnung und hier speziell im Badbereich. Durch den Einsatz von hochwertigen Raindance-Duschen und anderen Wellness-Armaturen steigen die geforderten Warmwassermengen enorm an. Zugleich sollen die Warmwassererzeuger unauffällig, nicht sichtbar, am besten nicht in der Wohnung selbst vorhanden sein. Diese Komfortansprüche weiten sich auch auf die Heizung aus. Hier ist Selbstbestimmung gefordert, z. B. bei der Entscheidung, wann und mit welchen Temperaturen geheizt werden soll.

    Die Vorteile einer Wohnungsstation

    1 Hohe Hygiene- und Betriebssicherheit

    Durch komplette Trennung des Trinkwassers von der Wärmebereitung wird ein Legionellenbefall ausgeschlossen und gleichzeitig eine saubere, hygienische Trinkwassererwärmung garantiert. Das gewährleistet auch, dass ausschließlich hochwertige und unbedenkliche Materialien verwendet werden. Durch den Einsatz von speziell gelöteten Wärmeübertragern ist der Einsatz auch bei kritischen Trinkwasserqualitäten ohne Bedenken möglich.

    2 Einfache, wohnungsgenaue Verbrauchserfassung und -abrechnung

    Durch Kaltwasserzähler, Passstücke und Wärmemengenzählerpassstücke können alle Zähler der gängigsten Anbieter verbaut werden, so dass wahlweise der gesamte Verbrauch der Wohnung an Kaltwasser und Wärme oder nur der Verbrauch direkt in der Station an nur einer zentralen Stelle gemessen und abgelesen werden kann. Zudem kann der Mieter seine Station individuell auf seine Gewohnheiten hin einstellen bzw. regeln oder auch seine Heizung witterungsgeführt fahren.

    3 Geringe Wartungs-, Betriebs- und Investitionskosten

    Anders als bei anderen dezentralen Systemen ist bei den Wohnungsstationen keine jährliche Wartung nötig. Des Weiteren können nicht nur Kosten für eventuelle Brandschutzmaßnahmen oder auch für die elektrische Anschlussleistung eingespart werden, sondern auch die Investitionskosten für eine Druckerhöhungsanlage aufgrund der minimalen Druckverluste der Stationen.

    4 Hoher Komfort

    Ob schwankende Vorlauftemperaturen oder sich verändernder Wasserdruck, dank der TFS-Regelung steht immer sofort die gewünschte Trinkwarmwassertemperatur gradgenau zur Verfügung. Durch die große Auswahl an Wärmeübertrager können auch hohe Trinkwarmwasserbedarfe an verschiedenen Zapfstellen bis zu 24 Liter zur Verfügung gestellt werden. Mehr zu den Vorteilen von TFS finden Sie auf den folgenden Seiten.

    5 Flexible Einsatzmöglichkeiten

    Ob in der Sanierung oder im Neubau, die Wohnungsstationen sind unabhängig von der Energiequelle zu verbauen und können mit jedem Wärmeerzeuger betrieben werden. Gerade bei begrenzten elektrischen Anschlussleistungen oder Austausch von Gasthermen im Bestand sind die Stationen als Ersatz prädestiniert. Gleichermaßen gilt dies auch für den Einsatz mit erneuerbaren Energien im Neubau oder auch in der Sanierung.

    6 Entfall der Überprüfungspflicht gemäß Trinkwasserverordnung

    Die Stationen verbinden die Vorteile einer zentralen Wärmeerzeugung mit denen einer Trinkwarmwasserbereitung. Bei minimalem baulichen Aufwand bieten sie die Chance, die Anforderungen der Trinkwasserverordnung zu erfüllen und gleichzeitig die Energieeffizienz steigern zu können. Die Wohnungsstationen lassen sich praktisch in jedem Mehrparteiengebäude realisieren – egal ob in einem Neu- oder Altbau.

    7 Individuelle Lösungen

    Egal welche Gegebenheiten vor Ort herrschen, die Wohnungsstationen lassen sich an jede Wohnung / jedes Heizsystem anpassen. In einem Mehrfamilienhaus können so in verschiedenen Wohnungen mehrere unterschiedliche Heizverteilsysteme installiert werden. So kann die Station z. B. in einer Wohnung mit einem ungemischten Heizkreis für hohes Temperaturniveau ausgestattet werden und in einer anderen mit einem gemischten Heizkreis und einem Heizkreisverteiler für eine Fußbodenheizung.

    8 Kompakte Problemlöser

    Alle Komponenten wie z. B. Heizkreisverteiler, Zirkulationspumpe, Passstücke für den Kaltwasser- und Wärmemengenzähler befinden sich platzsparend in einer Station. Diese wird optisch unauffällig entweder hinter einem Aufputzgehäuse oder mittels eines Unterputzgehäuses in die Wand eingelassen verbaut.