Der Wärmepumpen-Test im eigenen Zuhause

Bei Achim Brink siegte die Neugier über die Skepsis: Der Heizungsbauer machte den privaten Wärmepumpen-Test, weil er wissen wollte, ob ein solches Gerät sich wirklich lohnt. Dabei kamen viele Vorurteile auf den Tisch. Am Ende blieb davon nichts mehr übrig. Von seiner Erfahrung mit der Wärmepumpe erzählen wir in diesem Testbericht.

Welches Heizsystem ist das Passende für mein Zuhause? Diese Frage stellen sich inzwischen immer mehr Menschen – nicht nur Häuslebauer, sondern auch Eigentümer einer bestehenden Immobilie. Denn im Zuge des höher werdenden Stellenwerts von erneuerbaren Energien findet zunehmend ein Umdenken statt. Wärmepumpen werden immer wieder als Alternative genannt und genutzt.

Dank Wärmepumpen-Test weiß Achim Brink nun, wie viele Vorzüge eine solche Anlage hat.

Achim Brink, ein Mann vom Fach, wagt den Wärmepumpen-Test

Oft sind es Vorurteile, die einen abschrecken und auch davon abhalten, sich mit einem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen. Ganz ähnlich war es auch bei Achim Brink aus Hille/Oberlübbe. Und das obwohl er vom Fach ist. Seit 1984 verbaut er Heizungen, und lange kamen ihm dabei nur Gas, Öl und Pellets in den Sinn. Doch dann, es war im Jahr 2002, erzählte ihm ein Kollege von Wärmepumpen und nannte sie die „Heizungen der Zukunft“.

Was der 47-Jährige damals noch nicht glauben konnte, ist inzwischen für ihn Realität, denn er hat sich selbst auf den Wärmepumpen-Test eingelassen. Auch weil er seinen Kunden nichts anbieten wollte, von dem er selbst nicht wusste, ob es tatsächlich eine adäquate Alternative zu konventionellen Heizsystemen mit fossilen Brennstoffen darstellt. 2004 baute er daher eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für sein eigenes Haus ein und musste erleben, wie all seine Vorurteile durch den Luft-Wasser-Wärmepumpe-Test nach und nach widerlegt wurden.

Schafft es eine kleine Wärmepumpe das komplette Haus mit Wärme zu versorgen?

Wie viel Platz man für eine Wärmepumpe benötigt, ist sehr unterschiedlich. Das kommt vor allem darauf an, ob das Gerät die Energie der Luft, des Erdreichs oder des Grundwassers verwendet, um sie in nutzbare Wärme für das Haus umzuwandeln. Das Gerät, das Achim Brink für seinen Test eingebaut hat, war verhältnismäßig klein, und so war er direkt äußerst skeptisch. „Diese kleine Kiste soll mein Haus warm bekommen? Niemals.“ Doch er wurde eines Besseren belehrt.

Ist es sinnvoll, die Wärmepumpe mit der konventionellen Heizung zu kombinieren?

Da Brinks Vertrauen in die Wärmepumpe anfänglich noch nicht groß genug war, diente sie lediglich als Ergänzung zur Ölheizung – der Ölkessel blieb zunächst wo er war, während er die Wärmepumpe dem persönlichen Test unterzog. Solche Kombinationen sind nicht ungewöhnlich und für alle interessant, die in der Übergangszeit noch ihren Ölbestand aufbrauchen möchten. Nach Abschluss weiterer energetischer Maßnahmen kann auf den zweiten Wärmeerzeuger dann aber komplett verzichtet werden. So hat der Heizungsbauer bei seinem Wärmepumpen-Test schnell festgestellt: „Die Kombination Wärmepumpe und Öl war in meinem Fall nicht die optimale Lösung.“ Öl ist bei ihm schon lange nicht mehr im Spiel, wenn es ums Heizen geht.

Ist eine Wärmepumpenheizung nicht viel zu laut?

Sicherlich gibt es ein paar Regeln, wenn es um die Aufstellung einer Wärmepumpe geht. Experten raten dazu, die Luftaustrittsseite des Gerätes nicht in Richtung des Hauses zu platzieren, damit die Hauswand den Schall der Luft, die dagegen bläst, nicht reflektiert. Achim Brink wollte jedoch den schlimmsten Fall konstruieren und stellte das Gerät in seinem Test nicht nur zur Wand hin, sondern auch noch ins Blumenbeet direkt unter das Schlafzimmerfenster. Und dennoch schläft er wunderbar. Die Betriebsgeräusche hat er nicht als störend empfunden. „Laut ist was anderes“, sagt er und ergänzt: „und die neuen Geräte sind noch viel leiser.“

Unser Wärmepumpen-Test zeigt: Die Vorurteile sind unbegründet.

Wärmepumpen-Test beweist Effektivität: Wenig Strom – große Wirkung

Ganz ohne Strom kommt eine Wärmepumpenheizung nicht aus. Allerdings benötigt sie nur einen geringen Teil. In der Hauptsache nutzt ein solches Gerät erneuerbare Energien. Luftwärmepumpen bspw. wandeln die Energie aus der Luft in Wärme um. Für ein solches Modell hat sich nicht nur Brink entschieden, auch sein Nachbar Frederik Westerhoff zog später mit beim Luftwärmepumpe-Test – und ist überzeugt. Vor allem von dieser Zahl: 75 Prozent der Heizenergie ist kostenlose Umweltwärme. Der kleine Teil Strom, der benötigt wird, dient als Antriebsenergie.

Das zeigt der Test: Die Wärmepumpe schont die Umwelt

Beim Wärmepumpen-Test sind aber noch mehr positive Nebeneffekte zu nennen. Auch bei Westerhoff sorgte ein alter Ölkessel bis zum Wechsel für Wärme im Haus. Das Verbrennen von Öl hatte gleich mehrere Nachteile, die nun beseitigt sind: „Bei uns ist keine dicke Luft mehr. Bei Ostwind roch der ganze Keller nach Öl. Die Zeiten sind vorbei.“ Heizen ohne irgendeinen Rohstoff zu verbrennen, finden die Nachbarn zeitgemäß. Sie setzen seit ihrem Wärmepumpen-Test kein CO2 frei und tun damit auch aktiv etwas für die Umwelt.
 

Neugierig geworden?
Hier gibt es noch mehr Infos rund um die Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON.

Bis zu 45 % Förderung vom Staat

Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, wird dafür belohnt, dass er auf erneuerbare Energien setzt und damit etwas für das Klima und die Umwelt tut: Dank der aktuellen Bafa-Förderung gibt es für den Einbau umweltfreundlicher und effizienter Wärmepumpen bis zu 45% vom Staat. Weitere Informationen rund um das Thema Förderung für Wärmepumpen:


Förderung für Wärmepumpen