Auf dem Weg an die Weltspitze

Stiebel Eltron unterstützt Hammerwurf-Talent

Seit zwei Jahren ist Stiebel Eltron Trikotsponsor des talentierten Hammerwurf-Athleten Tristan Schwandke. Der Weg an die Weltspitze dauert in dieser Disziplin sehr lange. Um ganz nach oben zu gelangen, muss man spätestens im Alter von 28 Jahren 75 bis 78 Meter weit werfen. Die 70-Meter-Marke ist dabei so etwas wie die Eintrittskarte in die Champions-League des Hammerwerfens. Schwandke hatte sie bereits mehrfach im letzten Jahr überworfen. Und auch in diesem Jahr zeigt seine Entwicklung weiter nach oben. So siegte er in Augsburg im Sommer bei den bayerischen Meisterschaften im Rasenkraftsport. Dort überwarf er seine aktuelle Saisonbestleistung gleich um zwei Meter und holte sich mit 70,13 m den Titel.

Während der Siegerehrung beim SoleCup in Schönebeck wurde Tristan Schwandke von den bezaubernden Tänzerinnen der "Tangará Brasil Dance" aus Berlin eingerahmt. Pressebild: Elmo Schwandke

Insgesamt blickt der Athlet auf eine ausgesprochen erfolgreiche Saison zurück. Bereits im Juni errang der Hindelanger Sportler beim Internationalen Bodensee-Leichtathletik-Meeting in St. Gallen (Schweiz) Gold. Beim internationalen Hammerwurfmeeting in Langenbrand im Schwarzwald im Juli sicherte er sich den zweiten Platz und konnte dabei auch internationale Konkurrenz hinter sich lassen.

Als Favorit ging er Ende Juli in Schönebeck beim SoleCup 2016 an den Start. Für Hammerwerfer, Kugelstoßer und Diskuswerfer ist es eines der größten sportlichen Ereignisse des Jahres - kommen doch jedes Jahr tausende von Zuschauern, um die Spitzenathleten Deutschlands hautnah erleben zu können. Und hautnah ist hier wörtlich zu nehmen, denn bei keiner anderen Großveranstaltung stehen die Sportler quasi im Publikum. Bereits mit seinem ersten Wurf und einer Weite von 68,39 m konnte er sich an die Spitze des Werferfeldes setzen und seinen Sieg damit absichern.

Zum Ende der Saison heißt es jetzt, die Technik zu verfeinern, um dann in die  Kraftaufbauphase zu wechseln. Für das nächste Jahr sind die Ziele weitaus höher gesteckt. „Ich möchte bundesweit ganz nach vorn und natürlich Titel holen“, so der 24-jährige. „Mein Langfristziel ist weiterhin die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.“ Das ist nicht unrealistisch. Wenn er gesund bleibt, wird er in jenem Jahr 28 Jahre alt sein und sein Maximum an Leistungskraft erreicht haben.