Energy Campus ist DGNB-Platin zertifiziert

„Ein historischer Tag für Stiebel Eltron“

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB), überreicht die Urkunde zur Platin-Zertifizierung an Dr. Ulrich Stiebel (rechts) und Geschäftsführer Karlheinz Reitze. Unter dem Tuch wartet das Siegel als Plakette auf seine feierliche Enthüllung.

Mit der höchsten Bewertung, die jemals ein Gebäude der Kategorie „Bildungsbauten“ erreicht hat, wurde jetzt das neue Schulungs- und Kommunikationszentrum Energy Campus von Stiebel Eltron mit dem Platin-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, überreichte im Rahmen einer Feierstunde das Platin-Zertifikat - die höchste Auszeichnung, die die DGNB vergibt.  

16,5 Millionen investierte Stiebel Eltron in das neue Gebäude, das Ende 2015 eingeweiht wurde. Gleichzeitig mit der Entscheidung für den Neubau wurde die DGNB-Zertifizierung als Ziel ausgegeben. Hausherr Dr. Ulrich Stiebel und Sohn Kai, die Geschäftsführer Karlheinz Reitze (Vertrieb und Marketing) und Dr. Kai Schiefelbein (Technik), der Leiter der Schulungsakademie Frank Röder, der Projektleiter Bau des Energy Campus, Andreas Fumfél - alle fieberten der jetzt erfolgten Übergabe entgegen. „Das ist ein historischer Tag für Stiebel Eltron“, erklärte Dr. Ulrich Stiebel. Karlheinz Reitze nannte den Energy Campus „die Visitenkarte des Unternehmens. Das Gebäude spiegelt unser Markenbild wider: Wir haben unsere Unternehmens-DNA, unsere Kernkompetenzen, in Architektur, in gebaute Realität umgesetzt.“ Das Ergebnis begeistere Mitarbeiter wie Marktpartner und andere Gäste: „Wir ziehen ein absolut positives Fazit. Die Ansprüche an das neue Gebäude waren im Vorfeld schon groß - sie wurden komplett übertroffen.“

Dr. Christine Lemaitre zeigte sich beeindruckt - vom Gebäude, vor allem aber auch von der Art und Weise, wie das Thema DGNB-Zertifizierung und damit das nachhaltige Bauen von den Verantwortlichen verinnerlicht und umgesetzt  wurden: „Man spürt bei Ihnen sofort, wie stark sich alle mit dem Thema auseinandergesetzt und die Idee des nachhaltigen, zukunftsfähigen und verantwortungsvollen Bauens verinnerlicht haben. Sie können zu Recht absolut stolz sein auf das, was Sie hier erreicht haben - der Gesamterfüllungsgrad der DGNB-Zertifizierung ist mit 86 Prozent extrem hoch, man könnte fast davon sprechen: streberhaft“, erklärte sie mit einem Zwinkern. Die Herausforderung, eine DGNB-Zertifizierung - selbst in Silber oder Gold - zu erreichen, sei schon sehr groß. „Platin mit diesem Rekordergebnis ist umso bemerkenswerter.“

Für eine Zertifizierung nach DGNB sind drei Hauptkriterien maßgeblich: die ökologische, die ökonomische und die soziokulturelle Qualität eines Bauprojektes. Diese wiederum gliedern sich in zahlreiche Unterkategorien. „Die Entscheidung, eine DGNB-Zertifizierung anzustreben, muss ganz am Anfang eines Projektes gefällt werden. Der gesamte Entwurfs-, Planungs- und Bauprozess muss immer wieder unter DGNB-Gesichtspunkten geprüft, bewertet und gegebenenfalls angepasst werden“, erklärt Andreas Fumfél. „Ohne unsere Partner auf Planungs- und Beraterseite wie auch die Bereitschaft der beteiligten Firmen, entsprechend der Vorgaben zu handeln, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“ Zu den Anforderungen gehört auch, dass der Bau auch nicht zu teuer sein darf: „Die ökonomische Qualität muss genauso stimmen wie alles andere“, so Dr. Christine Lemaitre. „Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für den Zertifizierungsprozess und das finale Ergebnis.“

 Auch der stellvertretende Bürgermeister Holzmindens, Eberhard Asche, der Glückwünsche vom Rat und der Verwaltung der Stadt überbrachte, sparte nicht mit Lob: „Ich bin beeindruckt. Es ist offensichtlich, dass hier geballte Fachkompetenz zusammengekommen ist, um eine Herkulesaufgabe meisterhaft zu bewältigen. Wir sind stolz und dankbar, dass  Stiebel Eltron in Holzminden seinen Sitz hat - und mit dem Energy Campus ein weiteres Bekenntnis zum Standort abgibt. Dieser ausgezeichnete Bau prägt das Stadtbild.“