Wohnquartier Lünen

Wärmewende im Quartier mit neun Gebäuderiegeln

Der genossenschaftliche Verein zu Lünen (NRW) hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 seinen gesamten Gebäudebestand zu dekarbonisieren. Ein wichtiger Baustein ist dabei ein Quartiersprojekt im Ortsteil Brambauer, das als Musterbeispiel für die Wärmewende im Wohnbau gelten kann - von der energetischen Sanierung der Gebäudehülle über Teilautarkie durch Photovoltaik bis zum Einbau von Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON.

Musterprojekt für die Wärmepumpe

Energetisch komplett sanierte Gebäude, beheizt mit STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen und umgeben von einer parkähnlichen Außenanlage: So präsentiert sich ein rund 50 Jahre altes Wohnquartier im Lünener Ortsteil Brambauer (NRW). Die Wärmepumpentechnologie ist hier Teil eines ökologischen Gesamtkonzepts, das der genossenschaftliche Bauverein zu Lünen in seinen Liegenschaften umsetzt und das als Vorbild in Sachen Energiewende gelten kann. Bis spätestens Anfang 2024 soll das Brambauer Quartier, bis 2045 schließlich der gesamte  Gebäudebestand der Genossenschaft komplett CO2-neutral sein – ein ehrgeiziges Ziel, das neben weitreichenden Sanierungsmaßnahmen (Dach-, Fassaden und Fenstererneuerung; Errichtung neuer Balkone ohne Wärmebrücken; Wärmedämmung, Heizungstausch und Photovoltaikanlage) auch den Verzicht auf bauliche Verdichtung umfasst. Wohlfühlen und Energieeffizienz sollen hier Hand in Hand gehen.

Das Bauvorhaben

Vor diesem Hintergrund stand beim Brambauer Sanierungsprojekt auch von vorneherein fest, dass nur STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen in Frage kamen. Ausschlaggebend waren dabei die positiven Erfahrungen, die der Bauverein über Jahre hinweg mit der Wärmetechnik aus Holzminden machen durfte. Seit das neue Verwaltungsgebäude der Genossenschaft mit einer STIEBEL ELTRON-Erdwärmepumpe ausgerüstet wurde und die Ergebnisse rundum überzeugten, hat der Bauverein in sämtlichen Neubauten ausschließlich STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen eingesetzt, zumeist Luft-Wasser-Wärmepumpen. Diese werden nun auch im Brambauer Quartier installiert. Nachdem 2021 mit den Arbeiten begonnen wurde, waren ein Jahr später schon insgesamt neun Gebäude – verteilt auf drei Gebäuderiegel mit jeweils drei Gebäudeteilen – vollständig dekarbonisiert und mit passenden Wärmepumpen ausgestattet. Bis zum Abschluss des Projekts sollen zehn weitere Gebäude hinzukommen, die ebenso mit STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen ausgerüstet werden sollen wie alle Liegenschaften des Bauvereins insgesamt.

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Die verwendete Technik

Zur Abdeckung der ermittelten Auslegungsheizlast von 51 kW (inkl. Warmwasserbereitung und möglicher Sperrzeiten des Energieversorgers) wurde für jeden der ersten drei sanierten Gebäuderiegel eine außenaufgestellte Kaskadenanlage aus drei STIEBEL ELTRON WPL 25 A Luft-Wasser-Wärmepumpen realisiert. Sie erreichen einen Deckungsanteil von nahezu 99 Prozent und müssen nur bei außergewöhnlich niedrigen Außentemperaturen durch den Einsatz eines elektrischen Heizstabs unterstützt werden. Durch eine Inverterregelung, die eine bedarfsabhängige Steuerung ermöglicht, stellt die Anlage immer nur soviel Leistung zur Verfügung, wie für Raumheizung oder Warmwasserbereitung tatsächlich erforderlich ist. Ein Laufzeitabgleich sorgt für annähernd identische Betriebsstunden, Verdichter-Drehzahlwerte und Stromverbräuche aller Wärmepumpen einer Kaskade, was eine einseitige Belastung einzelner Pumpen vermeidet und eine höhere Systemlebensdauer sicherstellt. Um eine effizienzoptimierende Absenkung der Vorlauftemperaturen auf bis zu 50°C zu ermöglichen, wurden sämtliche Heizflächen ausgetauscht und zur Trinkwarmwasserbereitung zentrale Durchlaufspeicher installiert. Die nötige Trinkwasserhygiene stellt ein Zirkulationsbetrieb sicher. Zirkulationswärmeverluste werden mithilfe eines kleinen elektrischen Wandspeichers ausgeglichen, der kaum Betriebskosten verursacht.

Carsten Unterberg, Geschäftsführer des Bauvereins zu Lünen, ist sich sicher, dass hier ein zukunftsweisendes Projekt entstanden ist. Im Video spricht er über seine Erfahrungen mit STIEBEL ELTRON.

Alternative zu Öl und Gas: Luft- oder Erwärmepumpen von STIEBEL ELTRON sind die richtige Wahl

Carsten Unterberg ist mit der Zusammenarbeit mit STIEBEL ELTRON zufrieden: "Wir haben vor etwa elf jahren unser Verwaltungsgebäude neu gebaut und bei dieser Gelegenheit eine Sole-Wasser-Wärmepumpe von STIEBEL ELTRON installiert - mit durchweg überzeugenden Ergebnissen", berichtet er. "Seither haben wir in allen Neubauten der vergangenen Jahre STIEBEL ELTRON-Wärmepumpen eingesetzt, in der Regel Luft-Wasser-Wärmepumpen".

Deutschlandweit lassen sich in rund 80 Prozent aller vergleichbaren Bestandsimmobilien ähnliche heiztechnische Lösungen realisieren. Was in Lünen verwirklicht wurde, ist somit ein Muster für das, was sich die Politik unter einer erfolgreichen Wärmewende vorstellt.

Zahlen, Daten, Fakten

Quartier Lünen

Gebäude

  • Baujahr: 1970er
  • Wohneinheiten: 120 Wohneinheiten | neun Gebäude – verteilt auf drei Gebäuderiegel mit jeweils drei Gebäudeteilen

Installierte Technik

  • Wärmepumpen: WPL 25 jeweils als 3er oder 5er Kaskade pro Gebäuderiegel
  • Betriebsweise: monovalent
  • Warmwasserunterstützung: SHZ
  • Photovoltaikanlage
  • Heizlast: 39 kW je Gebäuderiegel
  • Auslegungsheizlast: 51 kW

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