Warmes Wasser im Eigenheim dank Brauchwasserwärmepumpe

Ihr Name ist ein kleiner Zungenbrecher, aber was sie schafft, kann sich sehen lassen. Die Brauchwasserwärmepumpe macht es möglich, kostenlose Umweltenergie für die Warmwasserbereitung zu nutzen. Je mehr in der Luft bereits vorhanden ist, desto effizienter kann das Gerät arbeiten. Eine kluge Alternative also zu Heizungsbrennern oder Warmwasserboilern, die fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl benötigen. Es war noch nie so einfach, sich für erneuerbare Energien zu entscheiden.

Vom Keller aus sorgt die Brauchwasserwärmepumpe mit Raum- oder Außenluft für warmes Wasser.

Vorhandene Abwärme oder kostenlose Umweltenergie nutzen, um warmes Wasser zur Verfügung zu haben. Das ist das einfache, aber äußerst effektive Prinzip der Brauchwasserwärmepumpe. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Warmwasser-Wärmepumpe, die sowohl für das Brauchwasser sorgt – also das Wasser, was im Haushalt beispielsweise für das Händewaschen, Duschen, Baden, Kochen oder Spülen benutzt wird – als auch für das Trinkwasser.

Im Gegensatz zu anderen Wärmepumpentypen kommt die Brauchwasserwärmepumpe ausschließlich zur Bereitstellung von Warmwasser zum Einsatz. Für die Raumerwärmung kann sie nicht genutzt werden. Deshalb hat sie eine kleinere Leistung als Wärmepumpen für die Heizung – braucht aber auch weniger Antriebsenergie und hat geringere Anschaffungskosten.

Warmes Wasser für viele dreckige Kinderhände – das schafft die Brauchwasserwärmepumpe!

Warmwasserbereitung dank Passivwärme aus dem Keller

Aber wie sorgt eine Warmwasser-Wärmepumpe für warmes Brauchwasser? Ein solches Gerät kann Energie aus der Umwelt in Wärme für das Haus umwandeln – nach einem solchen Prinzip funktionieren auch Wärmepumpen, die Wärme aus der Luft oder aus dem Erdreich nutzen. Die in der Außen- oder Abluft enthaltene Wärme wird mittels Wärmeüberträger (Verdampfer) dem Kältemittel zugeführt. Mithilfe des Verdichters bringt das Kältemittel die Energie auf ein höheres Temperaturniveau. Noch ein weiterer Wärmeüberträger (Verflüssiger) innerhalb der Brauchwasserwärmepumpe ist nötig, um die Energie für die Warmwasserbereitung nutzbar zu machen.

Eine Brauchwasserwärmepumpe wird innen aufgestellt, beispielsweise im Hauswirtschaftsraum. Sie kann von da aus entweder Außenluft nutzen, die angesaugt wird, oder sie fängt die Passivwärme ein, die in Kellerräumen häufig durch Waschmaschine oder Trockner entsteht. Bis zu 70 Prozent der für die Warmwasserbereitung benötigten Energie kann damit aus der Umluft gezogen werden.

Effektive Arbeit der Brauchwasserwärmepumpe dank Speicher

Warmwasser-Wärmepumpen können zwar nicht für Heizwärme genutzt werden, allerdings sind sie mit unterschiedlichen Geräten kombinierbar. Wenn der Brauchwasserspeicher einen zusätzlichen Wärmeüberträger enthält, kann die Brauchwasserwärmepumpe z.B. mit einer Photovoltaik-Anlage verbunden werden. Auch die Kombination mit einem anderen externen Wärmeerzeuger ist möglich.

Die niedrigen Anschaffungskosten eines solchen Geräts sind ein großer Vorteil. Die gute Umweltbilanz der Warmwasser-Wärmepumpe überzeugt ebenfalls. Mit diesen Merkmalen eignet sich diese Art der Wärmepumpe besonders gut für all diejenigen, die einen einfachen Einstieg in die regenerativen Energien suchen.

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Hier gibt es weitere Informationen rund um die Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON.