* NEUHEITEN ISH 2019 *

Wenn die Lüftungsanlage auch Feuchte zurückgewinnt

Enthalpiewärmetauscher behalten nicht nur Energie zurück

Wird kalte Luft erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte – weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Wenn im Winter ein paar Minuten die Fenster geöffnet werden und kalte Außenluft einströmt, die anschließend erwärmt wird, passiert genau das: Die Luft wird trockener. Auch kontrollierte Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung holen frische Außenluft ins Haus, mit dem Vorteil, dass sie die kostbare Wärmeenergie der Abluft auf die frische Zuluft übertragen.

FÜR EIN BEHAGLICHES RAUMKLIMA

Auch dabei kann es passieren, dass die Raumluft immer trockener wird – und die Luftfeuchtigkeit in einen unbehaglichen Bereich absinkt. Abhilfe schaffen Enthalpiewärmeübertrager, wie sie STIEBEL ELTRON für seine Lüftungsanlagen LWZ 180/280 und LWZ 130 anbietet: Hier wird nicht nur die Wärme, sondern auch ein Teil der Feuchtigkeit aus der Abluft zurückgewonnen und auf die Zuluft übertragen.

Bei klassischen Wärmeübertragern werden die Luftströme durch extrem dünne Kunststoff- oder Aluminiumwände getrennt aneinander vorbeigeführt. Die Wärmeenergie fließt dabei automatisch von der warmen Fortluft zur kalten Zuluft. Enthalpiewärmeübertrager nutzen als Membran zwischen den Luftströmen ein Material, das diffusionsoffen ist – also den Austausch auch von (gasförmiger) Feuchtigkeit ermöglicht. Auch das passiert automatisch, sobald trockene und „feuchte“ Luft auf den beiden Seiten der Membran aneinander vorbeigeführt werden.