TGA-Fachplanersymposion in Berlin

Die richtige Planung ist wichtiger denn je

Fast 100 Architekten und Fachplaner informierten sich über planungsrelevante Themen auf dem TGA-Fachplanersymposium in Berlin.

Fast 100 Architekten und Fachplaner informierten sich im Rahmen eines eintägigen von Stiebel Eltron in Zusammenarbeit mit Uponor, Pewo und Grundfos durchgeführten Symposiums über planungsrelevante Themen. In der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin waren sich Besucher und Referenten dabei in ihrem Fazit einig, dass energieeffiziente Systeme und staatliche Gesetze und Verordnungen das Bauen in der Zukunft maßgeblich beeinflussen werden.

Ingo Rausch von Stiebel Eltron referierte zum Thema „EnEV 2016 – Bivalente Heizungsanlagen im Mehrfamilienhaus“.

„Die rege Beteiligung ist sicherlich auf die richtige Zusammenstellung der Vortragsthemen zurückzuführen“, resümiert Arend Leers, Leiter des Vertriebszentrums Leipzig von Stiebel Eltron. „Die Niedersächsische Landesvertretung in der Bundeshauptstadt eignete sich besonders gut als Veranstaltungsort und bildete – symbolisch gesprochen − einen Brückenschlag zwischen Berlin und Holzminden.“

Die Vortragsreihe eröffnete Ingo Rausch von Stiebel Eltron. Er referierte zum Thema „EnEV 2016 – Bivalente Heizungsanlagen im Mehrfamilienhaus“. Mit der Novellierung der EnEV werden ab 2016 die Vorgaben zur Energieeffizienz von Neubauten um 25 Prozent verschärft. Da sind in erster Linie Fachplaner und Architekten in der Pflicht. Rausch stellte in seinem Vortrag sinnvolle Lösungen zum Erlangen der Baugenehmigung vor.

Nicht erst mit Inkrafttreten der novellierten Energieeinsparverordnung am 1. Mai 2014 sehen sich alle am Bau Beteiligten, insbesondere natürlich Architekten und Fachplaner der technischen Gebäudeausrüstung, einer besonderen Herausforderung gegenüber. Wichtiger denn je ist für sie die Frage, an welchem energetischen Anforderungsniveau sie sich orientieren sollen. „Für Neubauten gelten ab dem 1. Januar 2016 verschärfte Vorgaben. Die Anforderungen an den zulässigen Höchstwert des Jahresprimärenergiebedarfs verschärfen sich um einmalig 25 Prozent gegenüber heute. Da die im Referenzgebäude beschrieben notwendigen Standards für Gebäudehülle und Anlagentechnik vom Verordnungsgeber nicht aktualisiert werden, wird eine individuellere Planung der Gebäude notwendig“, fasst Ingo Rausch seinen Vortrag zusammen.
Vorträge zu den Themen ‚Trinkwasserhygiene‘, ‚Rücklaufauskühlung‘, ‚Abwärmenutzung‘ und die ‚Effizienz von Pumpen‘ rundeten die gelungene Veranstaltung in Berlin ab.