Spitzenwerte beim Sonnenstrom

Herbstsonne lässt Solaranlagen-Besitzer strahlen

Spitzenwerte beim Sonnenstrom im Oktober − ein großer Teil davon kam von privaten Hausbesitzern mit Photovoltaikanlagen daheim auf dem Dach.

Sonnenstrom hat Spitzenwerte im goldenen Oktober erreicht – das berichtete jetzt die Agentur für Erneuerbare Energien. Besonders sonnenreich waren der 4. und der 19. Oktober. Da lieferte die Sonnenenergie zur Mittagszeit den meisten Strom im Netz, vor Braunkohle, Atomkraft und Windenergie. Ein großer Teil des Sonnenstroms kam von privaten Hausbesitzern mit Photovoltaikanlagen daheim auf dem Dach.

Viele Bürger leisten also ihren Beitrag zur Energiewende, nicht nur als Konsumenten mit der Wahl eines Stromtarifs mit 100 Prozent Ökostrom, sondern aktiv als Produzenten. Sie können den erzeugten Strom selbst nutzen und wenn zu viel produziert wird, in das Stromnetz einspeisen Dann freuen sie sich nicht nur, weil die Sonne scheint sondern auch, weil ihr Stromzähler rückwärts lauft.

Stromerzeugung mit Photovoltaik wird als zukunftsfähige Technik immer leistungsfähiger, sodass sogar in vermeintlich trüben Jahreszeiten relativ viel Strom produziert werden kann. Denn ein Drittel der Solarstromerzeugung in einem Jahr fällt auf die Monate zwischen Oktober und März.

Noch unabhängiger von Diskussionen um Energiepreise können Hausbesitzer werden, die mit dem Strom aus ihrer Solaranlage eine Wärmepumpe versorgen. So wird die Energie der Sonne genutzt, um mit der Wärmepumpe Energie aus dem Boden, Grundwasser oder Luft für die Heizung und das Warmwasser zu gewinnen – also komplett unabhängig von Öl- und Gas.

Ganz aktuell lohnt es sich noch mehr, seinen alten Brenner gegen eine Wärmepumpe von Stiebel Eltron auszutauschen: Das deutsche Heiz- und Wärmetechnikunternehmen hat die Austauschoffensive „Deutschland feuert seine Brenner“ ins Leben gerufen – die unter anderem eine 500-Euro-Modernisierungsprämie für den Wechsel bietet.
Mehr Infos unter

www.waermepumpen-welt.de