Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen

Stiebel Eltron unterstützt Hammerwurftalent Tristan Schwandke

Aufgrund seiner Erfolge kommt das Stiebel-Eltron-Logo jetzt auch auf die Anzeigetafeln großer Stadien - wie im Juni bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg

Wer irgendwann aufs Olympia-Treppchen will, hat neben dem persönlichen Einsatz auch mit zusätzlichen Kostenbelastungen zu kämpfen. Seit einem Jahr ist Stiebel Eltron Trikot-Sponsor des aufstrebenden Hammerwurf-Athleten Tristan Schwandke aus Bad Hindelang im Allgäu.

Bereits im Alter von 15 Jahren war der Leistungssportler Mitglied der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft. Es folgten fünf deutsche Meistertitel in der Jugend und bislang 13 Medaillen bei deutschen Meisterschaften. In seiner Disziplin, dem Hammerwurf, dauert es lange, um an die Spitze zu kommen. Die meisten Hammerwerfer stehen im Alter zwischen 28 und 30 Jahren im Zenit ihrer Leistungsfähigkeit. Schwandke, jetzt 23 Jahre alt, gilt als großer Hoffnungsträger für die Zukunft und als künftiger Medaillenanwärter bei internationalen Wettkämpfen.

Die magische Weite, die gleichzeitig den Eintritt in die Champions-League des Hammerwurfs bedeutet, liegt bei 70 Metern. Am 4. August 2015 gelang es Schwandke im Schweizer Olten mit 70,42 Metern erstmalig, diese magische Marke zu übertreffen. Schon jetzt liegt er mit seiner Bestleistung in Deutschland auf dem fünften Rang.

Sein Ziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Dann wird er 28 Jahre alt sein und im Zenit seiner Leistungsfähigkeit stehen - und mit ein wenig Glück am Ende auch auf dem Treppchen. Vorher möchte er sich natürlich für Europa- und Weltmeisterschaften qualifizieren und sich in Deutschland sukzessive an die Spitze werfen. Trotz seiner Erfolge bekommt er bisher keinerlei finanzielle Unterstützung durch den Verband. "Ohne Sponsoren wie Stiebel Eltron könnte ich dem Leistungssport in der augenblicklichen Intensität niemals nachgehen, denn weder die deutsche Sporthilfe noch eine staatliche Einrichtung unterstützen mich finanziell. Daher bin ich dem Unternehmen sehr dankbar.“