Wärmepumpe im Visier der Biathleten

Immer mehr deutsche Spitzensportler heizen mit effizienter Umwelttechnik

Vater Hans-Peter Birnbacher, Andi Birnbacher (mit Gewehr) und Stiebel-Eltron-Mitarbeiter Michael Eder (von rechts) im Technikraum der Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Kombispeicher.

Sie haben ihr Ziel fest im Visier, sie kontrollieren ihre Atmung – vor allem haben sie aber ihren Energieverbrauch im Griff: die deutschen Biathleten. Denn wenn sie keine Reserven mehr übrig haben, wird es nichts mit dem Erfolg. Sie wissen deshalb mit ihrer Energie sinnvoll und effizient umzugehen – und das nicht nur auf der Piste. Andi Birnbacher, Top-Biathlet aus dem bayerischen Schleching, lässt derzeit zum zweiten Mal in einem Haus eine Wärmepumpe einbauen, damit er Umweltenergie für Heizung und warmes Wasser nutzen kann. „Ressourcenschonender als mit einer Wärmpumpe kann man ein Haus in unseren Breiten nicht warm bekommen“, betont sein Vater Hans-Peter. Er betreibt in dem Ort im Chiemgau seit mehr als 35 Jahren eine Firma für Heizungs- und Sanitärinstallation. Schon 2013 installierte er in einem von Andreas Birnbacher vermieteten Gebäude, einem sanierten Altbau,  eine Wärmepumpe von Stiebel Eltron. Jetzt baute Andi Birnbacher für sich und seine Familie selber neu – und setzte dabei nach den hervorragenden Erfahrungen wieder auf Technik aus dem Hause Stiebel Eltron. Erneut kommt eine Wärmepumpe zum Einsatz, die die Energie aus dem Grundwasser nutzt.

Rund 190 Quadratmeter ist der komplett in Trockenbauweise entstandene Holz-Neubau groß, die Heizlast beträgt 7,4 KW. Ein bayrisches Fachunternehmen bohrte den rund 14 Meter tiefen Entnahmebrunnen, aus dem das knapp zehn Grad warme Wasser gefördert wird. Über einen Wärmetauscher wird dem Grundwasser Wärmeenergie entzogen und von der Wärmepumpe für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt.  Das abgekühlte Wasser wird anschließend über einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund geleitet. „So macht diese Wärmepumpe aus einem Teil Strom rund vier Teile Heizenergie“, erklärt Michael Eder, Wärmepumpen-Spezialist von Stiebel Eltron, der Vater Birnbacher vor Ort berät. Da das Grundwasser ganzjährig relativ konstante Temperaturen aufweist, arbeitet die Wärmepumpe mit einer durchgehend hohen Effizienz, was Umwelt und Ressourcen schont. „Andi hat – wie viele andere meiner  Kunden auch – sehr positive Erfahrungen mit dieser Technik gemacht“, betont Hans-Peter Birnbacher. „Deshalb war es für ihn klar, dass in das neue Haus unbedingt wieder eine Wärmepumpe kommen muss.“

Auch in der weiteren Ausgestaltung des Hauses wurde Wert auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Technik gelegt. Auf dem Dach fängt eine zehn Quadratmeter große Solarthermieanlage die Sonnenwärme ein. Zusammengeführt wird die Wärme in einem 1.000-Liter-Kombispeicher SBS Solar von Stiebel Eltron, in dem auch die Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip erfolgt. Darüber hinaus ist die Beleuchtung im Hause Birnbacher Junior komplett mit LED-Lampen ausgeführt, die Dämmung besteht aus Holzfaser. „Natürlich ist Nachhaltigkeit ganz wichtig“ erklärt der 33jährige Sportsoldat, „schließlich wollten wir ein modernes, zukunftsfähiges Haus bauen und nicht wieder einen Schritt zurück machen.“  

Viele Biathleten schonen die Energie-Ressourcen

Hans-Peter Birnbacher brachte nicht nur mit dem ehemaligen Weltklasse-Biathleten und ehemaligen Bundestrainer, seinem ‚Spezl‘ Fritz Fischer, seinen Sohn zum Biathlon, er versorgt auch andere Sportler mit Umweltenergie: unter anderem bekamen Olympiasieger Michael Greis und Biathlon-Legende Fritz Fischer von ihm eine Stiebel-Eltron-Wärmepumpe eingebaut.