Neubau mit Zukunft

Der Bau eines Mehrfamilienhauses stellt Beteiligte vor viele Herausforderungen – auch in Hinblick auf effizientes Wohnen.

Die aktuell gültige Energieeinsparverodnung (EnEV) stelt klare Anforderungen an die Planung von Gebäudehülle und Haustechnik. Doch energetisch besser bauen lohnt sich jetzt noch mehr als bisher schon: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, hat im Anfang 2020 ihr Angebot umfassend überarbeitet und unter anderem die Tilgungszuschüsse für KfW-Effizienzhaus-Neubauten massiv erhöht.

Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, gibt es verschiedene Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Wie diese erfüllt werden, hat nicht nur maßgeblichen Einfluss auf die Investitionskosten, sondern auch auf die späteren Betriebskosten, die staatliche Förderung und eine gesteigerte Rentabilität.

Herausforderungen im Mehrfamilienhaus

Das nicht mehr baubare Referenzgebäude der EnEV mit bisherigen Standards auszustatten und einen einzelnen Bereich wie zum Beispiel die Gebäudehülle derart hochwertig zu gestalten, sodass die EnEV-Anforderungen gerade so erfüllt werden, ist wenig empfehlenswert. Werden nur einzelne Bereiche aufgerüstet, steigt die Investitionssumme erheblich – die positiven Auswirkungen bleiben jedoch gering.

Es lohnt sich, den Neubau als Gesamtkonzept zu betrachten. Das Ziel: Ein höherwertiges Gebäude, bei dem die zunehmende Investitionssumme durch staatliche Förderungen mitgetragen wird.

Das Referenzgebäude: Ein Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2014

Die Ausgangssituation

Wie die neuen Anforderungen an ein energetisches Haus erfüllt werden können, hat STIEBEL ELTRON durchgerechnet.

Ausgangslage für die Berechnung:

  • Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2014 - so nicht mehr baubar* 
  • Mit neun Wohneinheiten
  • Für rund 27 Personen
  • Heizlast 25 kW

* Dieses Gebäude darf seit Anfang 2016 so nicht mehr gebaut werden. Als Vergleichsgebäude für die STIEBEL ELTRON-Lösungen dient ein genehmigungsfähiges Gebäude, das mit einer fossilen Heizungsanlage (Gas-BW) ausgestattet ist und die verschärften Anfordeurngen über eine Solarthermieanlage, eine etwas bessere Gebäudehülle sowie eine aufwendige Lüftungsanlage erfüllt.  

Wer mit fossiler Heiztechnik heizen möchte, muss, um die aktuellen EnEV-Vorgaben zu erfüllen, eine Solarthermie- und eine Lüftungsanlage einsetzen sowie die Gebäudehülle verbessern. Insgesamt bedeutet das eine Investitionssumme von rund 98.000,- Euro im Vergleich zum nicht mehr genehmigungsfähigen Referenzgebäude der EnEV. Förderfähig ist dann ausschließlich die Solarthermieanlage.

Das Vergleichsgebäude: EnEV-Erfüllung mit fossiler Heizung

Das Vergleichsgebäude wurde mit konventioneller Technik auf fossiler Basis optimiert:

  • Gas-Brennwert-Heizkessel für Wärmeerzeugung
  • Solarthermieanlage für Trinkwarmwasserbereitung
  • Zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Verbesserte Gebäudehülle um rund 15 Prozent
  • Jahresprimärenergiebedarf beträgt 42,27 kWh/m2a

Die Anforderungen der EnEV werden erfüllt. Die Investitionssumme gegenüber dem nicht mehr baubaren Referenzgebäude aus der EnEV beträgt rund 98.000 Euro.

Der Vergleich im Überblick

Verglichen werden drei ganzheitliche Haustechnik-Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien sowie Optimierungen an Gebäudehülle und Technik. Bei den verschiedenen Möglichkeiten spielen sowohl die Investitionskosten als auch die Auswirkungen auf die Bewertungskriterien eine Rolle.

Die Produktlösungen

Drei mögliche Haustechnik-Lösungen auf Basis Erneuerbarer Energien

STIEBEL ELTRON hat drei ganzheitliche Lösungsmöglichkeiten durchgerechnet, die einerseits nach Kosten, andererseits in ihren Auswirkungen für diese Faktoren, bewertet werden:

  • Gesetzlich regulierte Vorgaben in Sachen Effizienz (EnEV/KfW) 
  • Hygiene (Trinkwarmwasser und Lüftung) 
  • Wohnkomfort 
  • Zukunftssicherheit

Hinweis: Für die BAFA Förderung nach MAP sowie die KfW-Kredite und -Tilgungszuschüsse gelten diverse Vorgaben und Bestimmungen. Die angesetzen Investitionskosten beziehen auf Beispielkalkulationen von STIEBEL ELTRON.    

Lohnt sich: KfW 55 oder sogar die TOP-Lösung KfW 40

Unsere Lösungen zeigen: Investitionen in effiziente und zukunftsfähige Haustechnik zahlt sich aus. Schon heute.

Energetisch bauen zahlt sich aus – vor allem wegen der Fördermöglichkeiten für zukunftsfähige Technik.

Die Anforderungen der EnEV sind über viele Möglichkeiten erfüllbar, doch die Grundüberlegung, welche Technik zum Einsatz kommen soll, bleibt. Gemeinsam mit Architekten und Fachplanern sollten künftige Bauherren die individuell beste Lösung erarbeiten – das Gesamtergebnis dabei stets im Blick.

Denn für das energetische Bauen gibt es aktuell attraktive Fördergelder. Deshalb ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, den geplanten Baustandard nach oben zu korrigieren. Die Haustechnik erzielt zudem die besten Werte in Effizienz, Hygiene, Komfort und Zukunftssicherheit.

Fazit: Die Mehrkosten für ein KfW-55- oder sogar KfW-40-Effizienzhaus werden von den dann möglichen KfW-Tilgungszuschüssen nicht nur kompensiert, sondern sogar deutlich übertroffen. Bauherren - Investoren, Wohnungsbaugesellschaften oder -genossenschaften - sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter www.stiebel-eltron.de/wohnungswirtschaft.

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Mit dem EnEV System-Berater, lassen sich verschiedene Maßnahmen sowie Einzel- und Kombilösungen hinsichtlich ihrer energetischen Effizienz und ihrer Kosten direkt miteinander vergleichen:


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