Neubau mit Zukunft

Der Bau eines Mehrfamilienhauses stellt Beteiligte vor viele Herausforderungen – auch in Hinblick auf effizientes Wohnen.

Verschärfte Anforderungen bei der Energieeinsparverordnung 2016 schüren Unsicherheit bei der Planung von Gebäudehülle und Haustechnik. Dabei braucht ein wirtschaftliches Zuhause vor allem eines: ein Konzept. Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, gibt es verschiedene Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Wie diese erfüllt werden, hat nicht nur maßgeblichen Einfluss auf die Investitionskosten, sondern auch auf die späteren Betriebskosten, die staatliche Förderung und eine gesteigerte Rentabilität.

Herausforderungen im Mehrfamilienhaus

Den Neubau mit bisherigen Standards auszustatten, um die EnEV-Anforderungen zu erreichen, ist wenig empfehlenswert. Werden nur einzelne Bereiche aufgerüstet, steigt die Investitionssumme erheblich – die positiven Auswirkungen bleiben jedoch gering.

Es lohnt sich, den Neubau als Gesamtkonzept zu betrachten. Das Ziel: Ein höherwertiges Gebäude, bei dem die zunehmende Investitionssumme durch staatliche Förderungen mitgetragen wird.

Das Referenzgebäude: Ein Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2016

Die Ausgangssituation

Wie die neuen Anforderungen an ein energetisches Haus erfüllt werden können, hat STIEBEL ELTRON durchgerechnet.

Ausgangslage für die Berechnung:

  • Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2014
  • Mit neun Wohneinheiten
  • Für rund 27 Personen
  • Heizlast 25 kW

Der Vergleich im Überblick

Verglichen werden fünf ganzheitliche Haustechnik-Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien sowie Optimierungen an Gebäudehülle und Technik (Vergleichsgebäude). Bei den verschiedenen Möglichkeiten spielen sowohl die Investitionskosten als auch die Auswirkungen auf die Bewertungskriterien eine Rolle.

Energetisch bauen zahlt sich aus – vor allem wegen der Fördermöglichkeiten für zukunftsfähige Technik.

Die Produktlösungen

Das Vergleichsgebäude

Das Vergleichsgebäude wurde mit konventioneller Technik auf fossiler Basis optimiert:

  • Gas-Brennwert-Heizkessel für Wärmeerzeugung
  • Solarthermieanlage für Trinkwarmwasserbereitung
  • Zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Verbesserte Gebäudehülle um rund 15 Prozent
  • Jahresprimarenergiebedarf beträgt 42,27 kWh/m2a

Die Anforderungen werden zwar erfüllt, doch die Investitionssumme beträgt rund 98.000 Euro.

Fünf mögliche Haustechnik-Lösungen auf Basis Erneuerbarer Energien

TOP-Lösung KfW 40

Unsere TOP-Lösung KfW 40 zeigt: Investitionen in effiziente und zukunftsfähige Haustechnik zahlt sich aus. Schon heute.

Die Anforderungen der EnEV sind über viele Möglichkeiten erfüllbar, doch die Grundüberlegung, welche Technik zum Einsatz kommen soll, bleibt. Gemeinsam mit Architekten und Fachplanern sollten künftige Bauherren die individuell beste Lösung erarbeiten – das Gesamtergebnis dabei stets im Blick.

Denn für das energetische Bauen gibt es aktuell attraktive Fördergelder. Deshalb ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, den geplanten Baustandard nach oben zu korrigieren. Die Haustechnik erzielt zudem die besten Werte in Effizienz, Hygiene, Komfort und Zukunftssicherheit

Vergleichen Sie selbst.

Mit dem EnEV System-Berater, lassen sich verschiedene Maßnahmen sowie Einzel- und Kombilösungen hinsichtlich ihrer energetischen Effizienz und ihrer Kosten direkt miteinander vergleichen:


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