Neubau mit Zukunft

Der Bau eines Mehrfamilienhauses stellt Beteiligte vor viele Herausforderungen – auch in Hinblick auf effizientes Wohnen.

Verschärfte Anforderungen bei der Energieeinsparverordnung schüren Unsicherheit bei der Planung von Gebäudehülle und Haustechnik. Doch energetisch besser bauen lohnt sich jetzt noch mehr als bisher schon: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, hat im Januar 2020 ihr Angebot umfassend überarbeitet und unter anderem die Tilgungszuschüsse für KfW-Effizienzhaus-Neubauten massiv erhöht.

Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, gibt es verschiedene Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Wie diese erfüllt werden, hat nicht nur maßgeblichen Einfluss auf die Investitionskosten, sondern auch auf die späteren Betriebskosten, die staatliche Förderung und eine gesteigerte Rentabilität.

Herausforderungen im Mehrfamilienhaus

Das nicht mehr baubare Referenzgebäude der EnEV mit bisherigen Standards auszustatten und einen einzelnen Bereich wie zum Beispiel die Gebäudehülle derart hochwertig zu gestalten, sodass die EnEV-Anforderungen gerade so erfüllt werden, ist wenig empfehlenswert. Werden nur einzelne Bereiche aufgerüstet, steigt die Investitionssumme erheblich – die positiven Auswirkungen bleiben jedoch gering.

Es lohnt sich, den Neubau als Gesamtkonzept zu betrachten. Das Ziel: Ein höherwertiges Gebäude, bei dem die zunehmende Investitionssumme durch staatliche Förderungen mitgetragen wird.

Das Referenzgebäude: Ein Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2014

Die Ausgangssituation

Wie die neuen Anforderungen an ein energetisches Haus erfüllt werden können, hat STIEBEL ELTRON durchgerechnet.

Ausgangslage für die Berechnung:

  • Standard-Mehrfamilienhaus nach EnEV 2014 - so nicht mehr baubar* 
  • Mit neun Wohneinheiten
  • Für rund 27 Personen
  • Heizlast 25 kW

* Dieses Gebäude darf zwar seit Anfang 2016 so nicht mehr gebaut werden, dient aber immer noch als Referenzgebäude, mit dem der geplante Neubau verglichen wird.

Die Produktlösungen

Das Vergleichsgebäude - EnEV-Erfüllung mit fossiler Heizung

Das Vergleichsgebäude wurde mit konventioneller Technik auf fossiler Basis optimiert:

  • Gas-Brennwert-Heizkessel für Wärmeerzeugung
  • Solarthermieanlage für Trinkwarmwasserbereitung
  • Zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung
  • Verbesserte Gebäudehülle um rund 15 Prozent
  • Jahresprimärenergiebedarf beträgt 42,27 kWh/m2a

Die Anforderungen werden zwar erfüllt, doch die Investitionssumme beträgt rund 98.000 Euro gegenüber dem nicht mehr baubaren Referenzgebäude.

Drei mögliche Haustechnik-Lösungen auf Basis Erneuerbarer Energien

STIEBEL ELTRON hat drei ganzheitliche Lösungsmöglichkeiten durchgerechnet, die einerseits nach Kosten, andererseits in ihren Auswirkungen für diese Faktoren, bewertet werden:

  • Gesetzlich regulierte Vorgaben in Sachen Effizienz (EnEV / KfW) 
  • Hygiene (Trinkwarmwasser und Lüftung) 
  • Wohnkomfort 
  • Zukunftssicherheit

Hinweis: Für die BAFA Förderung nach MAP sowie die KfW-Kredite und -Tilgungszuschüsse gelten diverse Vorgaben und Bestimmungen. Die angesetzen Investitionskosten beziehen auf Beispielkalkulationen von STIEBEL ELTRON.    

TOP-Lösung KfW 40

Unsere TOP-Lösung KfW 40 zeigt: Investitionen in effiziente und zukunftsfähige Haustechnik zahlt sich aus. Schon heute.

Die Anforderungen der EnEV sind über viele Möglichkeiten erfüllbar, doch die Grundüberlegung, welche Technik zum Einsatz kommen soll, bleibt. Gemeinsam mit Architekten und Fachplanern sollten künftige Bauherren die individuell beste Lösung erarbeiten – das Gesamtergebnis dabei stets im Blick.

Denn für das energetische Bauen gibt es aktuell attraktive Fördergelder. Deshalb ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, den geplanten Baustandard nach oben zu korrigieren. Die Haustechnik erzielt zudem die besten Werte in Effizienz, Hygiene, Komfort und Zukunftssicherheit.

Fazit: Die Mehrkosten für ein KfW-55- oder sogar KfW-40-Effizienzhaus werden von den dann möglichen KfW-Tilgungszuschüssen nicht nur kompensiert, sondern sogar deutlich übertroffen. Bauherren - Investoren, Wohnungsbaugesellschaften oder -genossenschaften - sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter www.stiebel-eltron.de/wohnungswirtschaft.

Vergleichen Sie selbst.

Mit dem EnEV System-Berater, lassen sich verschiedene Maßnahmen sowie Einzel- und Kombilösungen hinsichtlich ihrer energetischen Effizienz und ihrer Kosten direkt miteinander vergleichen:


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