Heizquelle Strom

Elektrizität ist die sauberste Form der Wärmeerzeugung vor Ort. CO2-neutraler Strom auf Basis erneuerbarer Energien sowie Sparpotenziale durch intelligentes Strommanagement bieten viele weitere Pluspunkte.

Wärmekomfort ist gut. Aber nur dann, wenn er gebraucht wird. Wenn man bedenkt, dass man beispielsweise nur morgens und abends eine überschaubare Zeit im Bad verbringt, erscheint es einem geradezu verschwenderisch, dort den ganzen Tag für wohlige Wärme zu sorgen. Bei manchen Zentralheizungsanlagen lässt sich die Wärme jedoch räumlich und zeitlich nur bedingt dosieren.

Elektrische Heizsysteme bilden hier eine hervorragende Ergänzung. Mit ihrer hohen Flexibilität bei der Aufstellung und ihrer spontanen Wärmeabgabe sorgen sie für Wohlbefinden auf den Punkt. Die Wärme wird dabei direkt vor Ort erzeugt, so dass sie nicht aus einem Heizungskeller über Leitungen transportiert werden muss. Daraus ergeben sich im Wesentlichen zwei Vorteile. Erstens die niedrigeren Investitionskosten. Weil eine Elektroheizung ohne Rohrleitungsnetz, Heizkörper und Schornstein auskommt, fallen nur geringe Anschaffungs- und Einbaukosten an. Zweitens die geringeren Betriebskosten.

Denn mit elektrischen Heizsystemen lassen sich günstige Stromtarife nutzen. Darüber hinaus arbeiten diese Systeme annähernd wartungsfrei. Und damit sind sie als Voll- oder Ergänzungsheizung durchaus eine Alternative. Vor allem bei einer Modernisierung ist es deshalb sinnvoll, vorhandene Nachtstromspeicherheizungen gegen moderne und energiesparende Speicherheizungen mit neuester Regelungstechnik auszutauschen.
 

Strom aus erneuerbaren Energien

Bei Strom handelt es sich um eine höchst universelle Energiequelle. Sie wird zunehmend aus erneuerbaren Energien gewonnen. Gegenüber Atomstrom wächst dieser Anteil stetig.

Aktuelle Statistiken des Fraunhofer Institut für Solare Energiesystem (ISE) belegen, dass in Summe die Erneuerbaren Energiequellen Solar, Wind, Wasser und Biomasse im Jahr 2014 ca. 156 TWh Strom produziert haben. Das sind 6 TWh bzw. 4% mehr als Jahr 2013. Sie erreichten einen Anteil von ca. 30% an der öffentlichen Nettostromerzeugung.

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes wird es bereits im Jahr 2050 möglich sein, die Energieversorgung zu 100 % aus regenerativen Quellen bereitzustellen.