Die 10 besten Tipps zum Energiesparen

Wie geht Energiesparen richtig? Dazu dreht man am besten an den wichtigsten Stellschrauben: Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung. Wer sich hier für effiziente Systeme und Geräte entscheidet, macht einen großen Schritt in Richtung Umwelt schonen, Energie reduzieren und somit Geld sparen. Die wichtigsten Tipps dazu haben wir hier zusammengestellt. Energiesparen ist ein wichtiges Thema, das an Bedeutung immer mehr zunimmt. Und es betrifft jeden, denn wer sparsam mit Energie umgeht, kann gleichzeitig Geld sparen und zu einem besseren Klima beitragen. Die Möglichkeiten für Energieeinsparungen im eigenen Haus sind vielfältig. Auch Kleinigkeiten wirken sich aus, aber am sinnvollsten ist es, die größten Energieverbraucher zu identifizieren.

Wichtig beim Energiesparen: Die größten Energiefresser im Haus identifizieren.

Mit unseren Tipps sparen Sie eine Menge Energie ein

Das sind all jene Geräte, die für das Heizen und die Warmwasserbereitung zuständig sind. Dort lauern mitunter echte Energiefresser, für die es aber inzwischen effiziente Alternativen gibt. Mit denen wird das Energiesparen zum Kinderspiel. In Kombination mit einigen Alltagstipps ist es somit möglich, eine Menge Energie einzusparen und zum Klimaschutz beizutragen.

Tipp 1: Energieverbrauch mittels Wärmepumpen senken

In der kalten Jahreszeit ist das Heizen der Wohnräume ein Muss. Öl-, Gas- oder Pelletheizung verbrauchen viel Energie, um diese Aufgabe zu erledigen. Außerdem produzieren sie schädliches CO2. Eine kluge Alternative sind Wärmepumpen, die kostenlose Umweltenergie – aus Luft, Grundwasser oder Erdwärme – nutzen, um Heizwärme zu erzeugen. Dass manche Modelle aus einem Teil Strom bis zu fünf Teile Wärme gewinnen können, zeigt, dass Energiesparen hier Programm ist. Auch die Heizkosten lassen sich auf diese Weise senken.

Tipp 2: Effektiv Energie sparen dank einer Lüftungsanlage

Frische Luft im Haus ist wichtig, damit die Bewohner fit und gesund bleiben. Die herkömmliche Fensterlüftung allerdings verbraucht viel Energie. Aber gerade die gut gedämmten Passivhäuser brauchen den Luftaustausch. Die Lösung zum Energiesparen: die Inbetriebnahme einer Lüftungsanlage. Denn die sichert einen energieeffizienten Luftwechsel. 

Tipp 3: Strom selbst produzieren macht unabhängiger

Der Stromverbrauch ist generell ein Faktor, der viel Energie fressen kann. Es macht daher Sinn, die Tarife der Stromanbieter zu vergleichen, um das beste Angebot zu finden. Am allerbesten ist es aber, wenn man als Hausbesitzer seinen Strom selbst produziert. Das funktioniert mittels Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandelt. Im Alltag hilft es zudem beim Energiesparen, nicht benötigte Elektrogeräte komplett auszuschalten, statt sie im Stand-by-Modus zu haben. Nützlich ist dabei eine Steckerleiste mit Schalter.

Tipp 4: Viel Wert auf die Dämmung des Hauses legen

Das Haus sollte so gut wie möglich gedämmt sein. Denn das bedeutet Wärmeschutz, und Verluste werden minimiert. Wer an der Stelle aufrüsten muss, kann sich freuen: Für die Finanzierung von Extradämmung gibt es Hilfen vom Staat. Die Förderbank KfW hat hierfür beispielsweise das Programm „Energieeffizient Sanieren“. Aber: Je besser die Dämmung, desto wichtiger ist ein guter Luftaustausch (siehe Tipp 2).

Der Verbrauch bei der Warmwasserbereitung kann gesenkt werden – z. B. mit Solarthermie.

Tipp 5: Wärmepumpe oder Solarthermie für warmes Wasser

Duschen, spülen, Hände waschen: Ohne warmes Wasser geht im Haushalt nichts. Die Warmwasserbereitung kostet aber natürlich auch Energie. Dieser Verbrauch kann durch den Einsatz einer Wärmepumpe minimiert werden. Eine andere Möglichkeit ist Solarthermie: Das Sonnenlicht wird dank Solarkollektoren auf dem Dach in thermische Energie umgewandelt. Da man selbst für Warmwasser sorgt, ist das Energiesparen programmiert.

Tipp 6: Wäsche sparsam waschen und auf den Trockner verzichten

Das Wäschewaschen verbraucht eine Menge Wasser auf einen Schlag. Selbst bei den neueren Modellen sind es um die 50 Liter pro Waschgang. Damit ist auch der Energieverbrauch enorm. Es gibt aber Möglichkeiten, zu sparen: Auf eine Vorwäsche kann man meist verzichten, statt mit 60 Grad lieber nur mit 30 Grad waschen und statt den Trockner laufen zu lassen, kann man die Wäsche auch im Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung trocknen lassen.

Tipp 7: Energiesparen durch den richtigen Umgang mit Licht

In der dunklen Jahreszeit braucht man mehr Licht im Haus. Gerade dann kann es die Energiekosten in die Höhe treiben, wenn man beispielsweise normale Glühbirnen statt Energiesparlampen einsetzt. Außerdem – ganz klar – sollte man das Licht nur dort brennen lassen, wo man sich tatsächlich gerade aufhält.

Tipp 8: Beim Kochen auf dem Herd ist Energiesparen möglich

Beim Kochen geht es in erster Linie darum, dass es schmeckt. Aber es sollte auch darum gehen, wie man dabei möglichst wenig Energie verbraucht. Immerhin sind Herd oder Ofen regelmäßig in Betrieb. Energiesparen ist hierbei aber gar nicht so schwer: Beim Kochen den Topf mit dem Deckel verschließen, beim Elektroherd die Nachwärme nutzen und kleinere Gerichte eher in der Mikrowelle zubereiten.

Tipp 9: Auf die Energieeffizienzklasse von Geräten achten

Ganz allgemein gilt, dass man beim Kauf von Geräten auf die Energieeffizienzklasse achten sollte. Die Einteilung erfolgt in neun Effizienzklassen, die von A++ bis G reichen. Das betrifft aber nicht nur Waschmaschinen oder Kühlschränke. Seit einigen Jahren gibt es das Energielabel auch für neue Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter. Das macht das Energiesparen grundsätzlich leichter.

Bei Smart-Home-Systemen steht Energiesparen im Fokus – und bei der Bedienung hilft das Smartphone.

Tipp 10: Tools, Apps und Systeme für mehr Effizienz

Praktisch sind digitale Helfer für das sinnvolle Energiesparen. So gibt es Tools und Apps, die Stromkosten für einzelne Geräte ausrechnen, den Energieverbrauch anzeigen oder konkrete Alltagstipps zum Sparen geben. Smart-Home-Systeme können sogar die Verbraucher im Haus steuern und helfen den Besitzern auf diese Weise beim Energiesparen.

Weitere Informationen zu energieeffizientem Bauen sowie zu Fördermöglichkeiten bei Neubau, Sanierung und für Wärmepumpen finden Sie hier.