So klappt die energetische Sanierung

Eine energetische Sanierung ist eine Herausforderung für Hausbesitzer. Aber bei einer veralteten Immobilie ist eine Modernisierung nötig, damit die Betriebskosten in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Wir zeigen an einem konkreten Beispiel worauf es bei einer solchen Sanierung ankommt und mit welchem Heizsystem Immobilienbesitzer sogar noch sparen können.

Häufig haben ältere Häuser ihren eigenen Charakter und richtig viel Charme, und genau das macht sie für Käufer besonders attraktiv. Aber ihr großes Manko ist, dass sie technisch in der Regel nicht auf dem neusten Stand sind. Die beste Lösung für Käufer oder Erben einer in die Jahre gekommenen Immobilie ist da die energetische Sanierung.

Das sind die Maßnahmen zur energetischen Sanierung

Was bei einer Sanierung alles dazugehört und welche Vorzüge dabei eine Wärmepumpe hat, erklären wir an einem konkreten Beispiel: Ein Siedlungshaus mit Baujahr 1967 soll energetisch umfassend auf den neuesten Stand gebracht werden. Die beiden großen Ziele: Die höchste Stufe der Energieeffizienz erreichen und die Betriebskosten senken.

Unser Beispielhaus aus den 60er Jahren, bei dem die energetische Sanierung ansteht, ist 130 Quadratmeter groß, bisher mit einer Ölheizung mit Radiatoren ausgestattet, und es verfügt über einen Gebäude-Energieausweis H.

Dämmung der Dach- und Außenwände

Gerade bei älteren Häusern sind die Wände oft nicht gut gedämmt und hier liegt bereits ein elementares Problem, das die energetische Sanierung beheben soll. Denn eine gute Dämmung verringert den Wärmeverlust, sprich es muss weniger geheizt werden, um sich ein wohlig warmes Zuhause zu erhalten. Letztlich mindert das die Heizkosten.

Austausch der Fenster

Das Erneuern der Fenster ist ein weiterer Aspekt, der bei einer Modernisierung häufig eine Rolle spielt – gerade im Altbau. Denn auch moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung senken den Verbrauch von Energie und sorgen dafür, dass die Heizwärme in den Räumen lange erhalten bleibt.

Tausch der Heizung und des Wärmeverteilsystems

Die energetische Sanierung unseres Beispielhauses von 1967 sieht auch vor, dass die darin installierte Ölheizung entfernt und ersetzt wird. Denn die Zeiten für das Beheizen mit dem fossilen Brennstoff Öl sind dank der umfassenden Sanierungsmaßnahmen nun vorbei. Die zeitgemäße Alternative: eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. Diese holt sich die Wärmeenergie – beispielsweise über Erdkollektoren – aus dem Erdreich und wandelt sie in Heizenergie um.

Eine energetische Sanierung zahlt sich aus.

Die Wärmepumpe steckt voller Vorteile

Heizen und Warmwasserbereitung wird nach der energetischen Sanierung in dem 60er Jahre-Haus durch die fortschrittliche Sole-Wasser-Wärmepumpe erledigt. Mehr noch, im Sommer kann sie sogar für Kühlung in den Räumen sorgen. Wärme wird dann nicht aus dem Erdreich aufgenommen, sondern die Wärme wird dem Wohnraum entzogen und über Erdkollektoren ins Erdreich geleitet – das Prinzip läuft dann also umgekehrt ab.

Der Verzicht auf Öl zum Heizen bringt eine Menge Vorzüge mit sich. Da kein Öltank mehr nötig ist, gewinnt der Immobilienbesitzer durch die energetische Sanierung Platz, die Geruchsbelästigung wird beseitigt, und noch dazu ist man unabhängig von fossilen Brennstoffen, die durch ihre Preisschwankungen und ihre Endlichkeit Unsicherheit bedeuten. Mit einer Wärmepumpenheizung macht man sich unabhängig. Wer die energetische Sanierung also nicht komplett umsetzen will, sollte zumindest über die Modernisierung des Heizsystems hin zu erneuerbaren Energien nachdenken – denn auch der Austausch der alten Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe lohnt sich bereits.

Förderung erhalten

Um für alle Modernisierer einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, und da der Einsatz umweltfreundlich ist, gibt es von der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) einen Zuschuss für die Anschaffung einer Wärmepumpe.

Weitere Informationen gewünscht?
Hier gibt es weitere Informationen rund um die Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON.